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pte20000525053 in Forschung

Koch-Roboter begeistert Restaurant-Besitzer

Braucht keine Pause und brät in fünf Minuten neun Burger und zwölf Palatschinken


Wisconsin (pte053/25.05.2000/17:59)

Ein neu entwickelter Roboter namens Flipper brät in etwas über fünf Minuten neun Hamburger und zwölf Palatschinken. Restaurant-Chefs sind von dem elektronischen Koch, der weder Ausbildung benötigt noch Urlaubsansprüche hat und zudem extrem belastbar ist, begeistert. Angesichts des gravierenden Arbeitskräftemangels in der US-Gastronomie wird ernsthaft über den Ersatz von menschlichen Arbeitskräften durch Roboter-Köche nachgedacht. Kritische Stimmen meinen aber, dass Menschen in der Branche nicht zu ersetzen sind und der Roboter höchstens als Publikums-Gag eingesetzt werden kann.

Flipper wurde anlässlich einer Versammlung der Gastronomie-Vereinigung National Restaurant Association http://www.restaurant.org vorgestellt und mit dem Slogan "Keine Versicherung, keine Steuern, kein Training, kein Urlaub, kein Zurückreden, einfach gar keine Probleme" angepriesen. Kamal Mustapha, Besitzer von vier Restaurants in der Nähe von Detroit, meinte: "Das ist einfach herrlich, unglaublich!"

AccuTemp http://www.accutempheat.com , das Unternehmen, das Flipper entwickelt hat, ist eigentlich auf die Herstellung von Grillern und Dampfkochtöpfen für Restaurants spezialisiert. Flippers Vorgänger wurde von IBM http://www.ibm.com in der Computerfertigung verwendet und von Gene Tippmann, dem Vorsitzenden von AccuTemp, umgestaltet. Ursprünglich sollte er nur auf Messen eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erregen, mittlerweile beherrscht er eine Vielzahl von Gerichten und ist käuflich.

"Flipper erledigt Aufgaben, die menschliche Arbeitskräfte nicht so gerne tun", sagte Tippmann und wies darauf hin, dass der Roboter in einer Stunde 500 Hamburger und 300 Portionen Pommes Frites backen kann. Ein fünfjähriges Leasing-Paket für Roboter, Griller und Dampfkochtopf kostet 150.000 Dollar.

Steven Anderson, Vorsitzender der Restaurant Association, schätzt, dass 2010 in der Gastronomie zusätzlich zum heutigen Stand von elf Millionen zwei weitere Millionen Arbeitskräfte nachgefragt werden. Obwohl Restaurant-Besitzer schon heute mit dem akuten Arbeitskräftemangel kämpfen, sind nicht alle vom Einsatz eines Koch-Roboters überzeugt. Sie meinen, dass er zwar publikumswirksam eingesetzt werden aber menschliche Arbeitskräfte nicht ersetzen könne. (chicago tribune) (Ende)
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