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pts20210608009 Forschung/Entwicklung, Umwelt/Energie

Klimaschutz durch kostengünstiges CO2-Recycling

Zielführende Strategie zur Erreichung der Vorgaben des Pariser Klimaabkommens


Nussbaumen (pts009/08.06.2021/09:30) - Seit über zehn Jahren liegt bei den europäischen Energie- und Umweltbehörden eine Studie der beiden britischen Universitäten Edinburgh und Newcastle unter dem Titel "Biochar, reducing and removing CO2 while improving soils: A significant and sustainable response to climate change" ungenutzt herum. Diese Studie beschreibt ein auf das Köhlergewerbe zurückgehendes Verfahren, mit dessen Hilfe der durch die Nutzung grosser Mengen an fossilen Energieträgern aus dem Lot geratene CO2-Anteil in der Erdatmosphäre wieder in die Balance gebracht und der natürliche Kohlenstoff-Kreislauf wieder geschlossen werden kann. Und dies zu Kosten, die den Liter Heizöl oder Diesel mit einer "Entsorgungsgebühr" von lediglich 15 Cent oder Rappen pro Liter belasten und damit wirtschafts- wie sozialpolitisch absolut verkraftbar sind.

Konkret handelt es sich um die Biopyrolyse, mit welcher sich Holz wie auch Biomasse aller Art (von den Ernteabfällen, Pflanzen-Rückschnitten, Lebensmittel-Abfällen bis hin zum Klärschlamm) in Wärme und Biokohle umwandeln lässt. Zugleich dient das Verfahren dem CO2-Recycling, entspricht doch ein Kilo Biokohle der Menge an Kohlenstoff, die beim Verbrennen von einem Kilo Heizöl oder Diesel in der Form von CO2 in die Atmosphäre gelangt. Da die Biokohle ein hochwertiges und vielseitig verwendbares Produkt mit besten Marktaussichten darstellt, ist der Kohlenstoff-Recycling-Effekt lediglich eine Art Nebenprodukt, welches - im Vergleich zu anderen Massnahmen zur Vermeidung von CO2 - zu verhältnismässig geringen Kosten angeboten werden kann.

Effektiv liegt die Bandbreite der Recycling-Kosten zwischen 40 und 50 Euro pro Tonne CO2 und damit auf jenem Level, den der US-amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger William D. Nordhaus in einer umfassenden Studie als wirtschaftlich und sozial verkraftbar bezeichnet hat. Zudem handelt es sich bei der Biopyrolyse um die bislang einzige Methode, mit welcher sich die Ziele des Pariser Klimaabkommens bis zur Deadline von 2050 zu wirtschaftlich tragbaren Konditionen erreichen lassen.

Leider wird jedoch dieses Verfahren ausgerechnet von jenen Kreisen ignoriert und blockiert, die am Lautesten nach einer Lösung des CO2-Problems verlangen. Der Grund für das scheinbar absurde Verhalten: Eine Lösung des Problems würde nicht nur die Aussichten von Instituten und Behörden des Fachs auf zusätzliche Stellenprozente, jene der Klima-Aktivisten auf eine Stärkung ihres politischen Gewichts, jene der Regierungen auf eine Erweiterung ihrer Kompetenzen, sondern auch jene unzähliger Subventionsempfänger auf den warmen Regen staatlicher Beihilfen empfindlich schmälern.

Um in dieser unübersichtlichen und reichlich verfahrenen Situation der geophysikalischen und finanziellen Machbarkeit wie auch der politischen Vernunft den Weg zu ebnen, haben sich die Umwelt-, Energie- und Klima-Fachleute der im deutschen Sprachraum grenzübergreifend engagierten "Arbeitsgemeinschaft Innovationscontainer" dazu entschlossen, durch die Gründung und den Aufbau einer genossenschaftlich strukturierten NGO in dieser Sache selbst aktiv zu werden.

Das entsprechende Engagement bildet auch Gegenstand einer Buchpublikation unter dem Titel "CO2 bewirtschaften statt verteufeln!", die im Vorfeld der Referendumsabstimmung über das neue schweizerische CO2-Gesetz erarbeitet wurde. Deren wichtigste Inhalte können in der Webdomain http://www.koberec.org eingesehen werden, wo auch Angaben zur in Gründung begriffenen "Genossenschaft zur Förderung des Kohlenstoff-Kreislaufs und des CO2-Recyclings KOBEREC" zu finden sind.

(Ende)
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