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pte20210617004 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Kinderpornos: Webhoster sollen Kunden prüfen

"Bekannter Übeltäter" Imgspice ist plötzlich bei Internetfirma in Bristol aufgetaucht


Server: illegale Inhalte plötzlich aufgetaucht (Foto: pixabay.com, ColossusClou)
Server: illegale Inhalte plötzlich aufgetaucht (Foto: pixabay.com, ColossusClou)

Bristol/Histon (pte004/17.06.2021/06:15) - Unternehmen, die ihr Geld mit der Bereitstellung von Webspace für andere Firmen verdienen, sollten ihre Kunden genauer überprüfen, um Nutzer besser vor illegalen Inhalten zu schützen. Mit dieser Forderung appelliert die britische Internet Watch Foundation (IWF) http://iwf.org.uk an die Internetbranche. Anlass ist die für ihre kinderpornografischen Inhalte bekannte Sharing-Seite Imgspice, die für mehrere Tage bei einem Webhoster in Bristol aufgetaucht war.

"Proaktiver agieren"

"Imgspice ist berüchtigt, wenn es um die Verbreitung von kinderpornografischem Material geht", zitiert "BBC News" aus einem Bericht der IWF. Das Online-Portal selbst habe seinen Firmensitz auf den Seychellen und erlaube Usern das Hochladen von Fotos und Videos auf Webseiten, um sie mit anderen zu teilen. "Wenn einzelne Beiträge genug Zugriffe erhalten, wird ein Teil der Werbeeinnahmen an den Uploader abgegeben", schildern die Experten das Prozedere.

Dass nun gerade dieser "bekannte Übeltäter" im vergangenen Monat beim britischen Webkonzern Zare http://zare.com gehostet worden war, stößt bei den Internetwächtern auf Unverständnis. "Irgendwer profitiert hier irgendwo finanziell von der Vergewaltigung und vom Missbrauch von Kindern", meint IWF-Chefin Susie Hargreaves: "Es ist ganz einfach. Wenn Sie ein Unternehmen haben, das Content hostet, müssen Sie sicherstellen, dass Sie die Verbreitung solcher Inhalte unterbinden. Die Firmen müssen proaktiver agieren, um ihr Angebot frei von solchem Material zu halten."

Konto bereits gelöscht

Im Fall von Imgspice hat die Kritik der IWF Wirkung gezeigt. So hat der Webhoster Zare über seine Konzernmutter Hydra Communications http://hydracom.co.uk ausrichten lassen, dass die geschäftlichen Beziehungen mit der Sharing-Seite nach Erhalt der IWF-Beschwerde aufgelöst worden seien. "Die IWF hat uns am 1. Juni auf diese Sache aufmerksam gemacht. Daraufhin wurden diese Seite und das dazugehörige Konto umgehend gelöscht", heißt es. Um das Internet sicherer zu gestalten, wolle man auch künftig eng mit der Charity, der gesamten Branche und den Behörden zusammenarbeiten.

(Ende)
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