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pte20181011003 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation

Kinder wünschen sich mehr Superheldinnen

Erhebung attestiert deutlich gesteigertes Selbstbewusstsein und Mut bei jungen Mädchen


Lara Croft: Kinder mögen Heldinnen (Foto: Kai Niemeyer, pixelio.de)
Lara Croft: Kinder mögen Heldinnen (Foto: Kai Niemeyer, pixelio.de)

New York (pte003/11.10.2018/06:05) - Junge Mädchen wünschen sich mehr Heldinnen und weibliche Protagonisten in Filmproduktionen. Generell finden Kinder Frauen in den Genres Science-Fiction und Superhelden unterrepräsentiert. Das geht aus einer neuen Studie von BBC America http://bbcamerica.com und dem Women's Media Center http://womensmediacenter.com hervor.

Geteilte Meinungen

Für die Erhebung der Daten haben die Forscher 2.431 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 19 Jahren sowie Eltern von Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren befragt, die im Namen ihres Kindes antworteten. In den Ergebnissen zeigt sich deutlich, dass jede der befragten Gruppen den Wunsch nach mehr weiblichen Vorbildern in den Genres Science-Fiction und Superhelden äußert. "Unsere Recherchen haben ergeben, dass weibliche Science-Fiction- und Superhelden-Charaktere dazu beitragen, die Selbstsicherheit von Mädchen zu stärken, wodurch sie sich mutig, selbstbewusst, inspiriert, positiv und motiviert fühlen", erklärt Julie Burton vom Women's Media Center.

Eine Studie der University of Southern California hatte bereits gezeigt, dass Hollywood hinlänglich Diversität versagt. Frauen und ethnische Minderheiten sind noch immer unterpräsentiert (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20160908003 ). Die Ergebnisse beinhalten zudem auch eine 23-Punkte-Kluft zwischen Jungen und Mädchen in Hinblick auf ihr Interesse an MINT-Jobs. Eins von drei Mädchen gibt zudem an, dass es glaubt, weniger Chancen als Jungen zu haben, später eine Führungsposition einzunehmen. Darüber hinaus waren Teenager-Mädchen weniger dazu bereit als Jungen im gleichen Alter, sich selbst als selbstbewusst, mutig und gehört zu beschreiben.

Umdenken gewünscht

"Wenn du sie nicht sehen kannst, kannst du sie auch nicht sein. Es ist an der Zeit, das, was angesehen wird, zu verändern und wir hoffen, dass diese Studie dazu beitragen wird, Veränderungen in den Geschichten zu bewirken, die wir auf dem Bildschirm abspielen. Mit einer größeren Repräsentation weiblicher Helden im Science-Fiction- und Superhelden-Genre können wir helfen, die nächste Generation von Frauen zu ermutigen", erklärt Sarah Barnett von BBC America. Im gleichen Kontext starteten die Verantwortlichen die Initiative "#GalaxyOfWomen" http://bbc.in/2ILKBPZ , um das Bewusstsein für die Thematik zu schärfen.

Zum Paper "Superpowering girls: Female representation in the sci/fi superhero genre": http://bit.ly/2A24Iqg

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Sabrina Manzey
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