Kiffer erkranken früher an Psychosen
Millennials sind laut Studie der University of New South Wales am stärksten davon betroffen
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Cannabis beschleunigt den Ausbruch von Psychosen (Foto: Elsa Olofsson, pixabay.com)
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Sydney (pte002/20.08.2026/06:05)
Bei Cannabis-Konsumenten treten Psychosen im Durchschnitt zweieinhalb Jahre früher auf als bei Nichtkonsumenten, wie eine aktuelle Metaanalyse von Forschern der University of New South Wales (UNSW) zeigt. Bei Menschen, die im Alter von 30 Jahren Psychosen entwickeln, beträgt der Vorsprung sogar sechs Jahre. Psychosen umfassen Wahnvorstellungen, Halluzinationen sowie Denk- und Verhaltensstörungen.
Altersunterschiede relevant
In Studien, bei denen sich Psychosen von Probanden im Alter von 20 bis 24 Jahren entwickelte, stellten die Forscher fest, dass Cannabis-Konsumenten durchschnittlich 1,6 Jahre früher erkrankten als Nichtkonsumenten. Der Unterschied stieg bei 25- bis 29-Jährigen auf 4,43 Jahre und auf 6,3 Jahre bei den über 30-Jährigen (Millennials). Ihre Forschungsergebnisse publizierten die australischen Wissenschaftler kürzlich im Fachjournal "Biological Psychiatry".
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