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pte20211206005 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

KI: Unwissende PR-Profis sehen Potenzial

Experten warnen, dass Kommunikationsbranche die Entwicklung nicht verschlafen darf


KI im Datenmeer: Auch für PR ist das unvermeidbar (Foto: Tumisu, pixabay.com)
KI im Datenmeer: Auch für PR ist das unvermeidbar (Foto: Tumisu, pixabay.com)

Huddersfield (pte005/06.12.2021/06:10) - PR-Profis sehen zwar großes Potenzial in Künstlicher intelligen (KI) und Big Data, doch ihre technischen Kenntnisse in beiden Bereichen sind äußerst überschaubar. Zu dem Schluss kommt ein Bericht des Chartered Institute of Public Relations (CIPR) http://cipr.co.uk und der University of Huddersfield http://hud.ac.uk . Die Experten sehen darin einen Weckruf für die Branche, die Entwicklung nicht weiter zu verschlafen.

Begeisterung, aber wenig Wissen

"Vor zwei Jahren haben wir gesagt, dass PR droht, in die technologische Zukunft schlafzuwandeln", sagt Anne Gregory, Emeritus Professor für Corporate Communication in Huddersfield. Daran habe sich leider nicht wirklich etwas geändert, meint sie angesichts der Ergebnisse. Denn 43,2 Prozent der PR-Profis haben begrenzte Kenntnisse zu KI und fehlende Zuversicht in bezug auf deren Nutzung. Nur 13,9 Prozent der Branche fühlen sich sehr wohl damit. Das zeigen die Antworten von 280 Teilnehmern an einer international verfügbaren Befragung im Juni und Juli dieses Jahres.

Dabei sehen weite Teile der Branche offensichtlich Chancen in den Möglichkeiten, die neue Technologien eröffnen. Immerhin 38,9 Prozent sind "begeistert", was KI betrifft, nur 3,9 Prozent fühlen sich "überwältigt". Allerdings mangelt es oft an ausreichendem Fachwissen: Drei von zehn geben an, dass sie KI-Technologie kennen, aber nicht glauben, ihr Wissen in ihrer Funktion anwenden zu können. Und nur jeder fünfte PR-Profi ist der Ansicht, die Bedeutung von KI und Big Data für Kommunikationsberufe wirklich zu kennen.

Muss-Thema

"In der PR-Branche gibt es sichtlich eine Mischung aus Optimismus und Angst im Bezug auf KI", meint Andrew Bruce Smith, Chair der CIPR-Panel "AI in PR". Ersteres betreffe das Potenzial und die Möglichkeiten, während es Sorgen vor allem über eine schwindende Bedeutung der PR-Fachleute gibt. Zwar gäbe es eine Bereitschaft zu lernen, doch scheinen unter anderem Zeitmangel und fehlende Fertigkeiten dem im Wege zu stehen. Sich nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen, sei aber keine Option. "KI beeinflusst bereits jeden Bereich der PR von strategischer Planung bis hin zur Content-Erstellung."

"The AI and Big Data Readiness Report" ist via http://cipr.co.uk/CIPR/Our_work/Policy/AI_in_PR.aspx frei verfügbar.

(Ende)
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