pts20070312015 in Leben
Keine Sicherheitsbedenken für Vitamine aus natürlichen Quellen
Grosshesselohe (pts015/12.03.2007/11:00)
Eine dänische Untersuchung zu synthetischen Vitaminen hat aktuell zu Diskussionen geführt. Angeblich erhöht die Einnahme einiger der antioxidativ wirkenden Substanzen das Mortalitätsrisiko. Diese Schlussfolgerung löste in der Fachwelt massiven Widerspruch aus. Für zugelassene Arzneimittel mit Vitaminen aus natürlichen Quellen gibt es keine Sicherheitsbedenken.Analysen verschiedener Experten und Fachgesellschaften kommen unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass der Aussagewert der Studie aufgrund gravierender methodischer Fehler nur sehr gering ist*. Daher lautet die Empfehlung, dass vor allem Patienten, für die wegen ihrer (chronischen) Erkrankung die Einnahme von Antioxidantien angeraten ist, sich nicht verunsichern lassen und ihre Therapie weiterführen sollten. Das gilt auch für hochdosiertes Vitamin E, welches sich als Arzneimittel in der Rheumatologie bewährt hat.
Die Schieflage in der aktuellen Diskussion ist auch darauf zurückzuführen, dass nicht immer klar zwischen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln unterschieden wird. Vitamin-Präparate mit Arzneimittel-Status haben strenge Qualitäts-Nachweise hinsichtlich Zusammensetzung, Wirksamkeit und Sicherheit zu erfüllen, was für Nahrungsergänzungsmittel so nicht zutrifft. Darauf macht PD Dr. André-Michael Beer, Leiter der Abteilung Naturheilkunde der Klinik Blankenstein in Hattingen, aufmerksam. "In Deutschland zugelassene Arzneimittel bieten von unabhängigen staatlichen Stellen geprüfte Sicherheit. Eine nur auf Nahrungsergänzungsmittel zugespitzte Debatte, wie sie von der dänischen Studie ausging, ist daher grob verkürzt und irreführend." Darüber hinaus erhalten Patienten bei Abgabe eines Arzneimittels von ihrem Arzt und Apotheker Empfehlungen zur Dosierung und Einnahmedauer. Drastische Überdosierungen, wie sie in einigen der dänischen Metaanalyse zugrunde liegenden Studien vorkamen, sind somit eher realitätsfern und tragen ebenfalls nicht zu einer fundierten Gesamtbewertung bei.
"Es ist bedenklich, aufgrund der vorliegenden Metaanalyse die begleitende Behandlung von Erkrankungen wie Rheuma mit Antioxidantien aufzugeben", erklärt PD Dr. André-Michael Beer. "Vor allem weil Patienten und Ärzte zunehmend die Wirksamkeit und eine geringe oder gar fehlende Nebenwirkungsrate dieser Medikamente schätzen gelernt haben."
Wer als Rheuma-Patient auf die gezielte Behandlung mit hochdosiertem Vitamin E als Arzneimittel setzt, ist dementsprechend sicher. Empfohlen werden Präparate mit Vitamin E aus natürlichen Quellen, weil der Körper es wesentlich besser aufnehmen und verwerten kann als die synthetische Variante.
* z.B. Stellungnahmen der Gesellschaft für angewandte Vitaminforschung e.V. (Nuthetal), der Universität Hohenheim (Stuttgart), der Universität Bonn und des Council for Responsible Nutrition (Washington)
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