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pte20000203018 in Leben

Kaffee reduziert Schwermetalle im Wasser

Herkömmliche Kaffeesorten absorbieren fast 90 Prozent der Schwermetalle


Wembley/Australien (pte018/03.02.2000/12:00)

Ein starker schwarzer Kaffee genügt, um Blei und Kupfer im Trinkwasser stark zu reduzieren, so das Ergebnis einer australischen Studie. Filterkaffee könne zwischen 78 und 90 Prozent der im Leitungswasser gelösten Schwermetalle entfernen und so den Kaffee-Trinkern ein unbelasteteres gesundes Getränk verschaffen.

Toxische Metalle wie Blei und Kupfer gelangen ins Trinkwasser über Wasserspeicher, Kupferleitungen und Lötmetalle sowie natürliche Quellen, sagt Mike McLaughlin vom staatlichen australischen Forschungsinstitut CSIRO. http://www.csiro.au/ Doch gemahlener Kaffee kann diese Schwermetalle erfolgreich absorbieren, so die Ergebnisse der australischen, chilenischen und US-Forscher. Die Studie war auf Anregung McLaughlins zustande gekommen: Er hatte sich erhofft, dass bei hohem Kaffee-Verbrauch die Menge an Schwermetallen sinkt. Zum allgemeinen Erstaunen absorbierte der Kaffeesatz dreier herkömmlicher Kaffeesorten zwischen 78 und 90 Prozent der Schwermetalle.

Blei und Kupfer haben langfristig toxische Auswirkungen auf den Menschen - vor allem auch auf Kinder. Je weicher das Wasser - das heißt, je weniger gelöste Karbonate sich darin befinden - desto höher ist dessen Schwermetall-Konzentration. Warum aber bleiben diese im Kaffeesatz hängen? "Der Grund ist, dass der Kaffeesatz ungeladene und negativ geladene Moleküle enthält, während gelöste Schwermetalle positiv geladen sind", so McLaughlin. Dadurch seien die Schwermetall-Ionen stark an den Kaffeesatz gebunden. Die Höhe der Schwermetall-Filterung steige mit der Kaffeesatzmenge und der Kontaktzeit mit dem Kaffeepulver.

Auch sei wahrscheinlich, dass sich andere Schwermetalle wie Quecksilber, Kadmium und Zink verringern - dies sei aber noch zu untersuchen. Vielleicht hätten sogar Teebeutel und Teeblätter eine ähnliche Wirkung. Nach Meinung der Forscher sind ihre Ergebnisse wichtig, um zuverlässigere Trinkwasser-Richtlinien für das öffentliche Wohl zu definieren. (wsa, CSIRO) (Ende)
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