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Projektbüro "Was Europa bewegt" (bm:bwk)

Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Wendy, email: <A HREF=mailto:wendy@temmel-seywald.at>wendy@temmel-seywald.at</A>, Tel.


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pts19980129015 in Business

Jugendliche sehen Zukunft in Europa

Schulen stürmen Europa-Informationsstellen - Rege Beteiligung an Europa-Aktion


Wien (BMUK) (pts015/29.01.1998/21:23)

Daß die Jugend ihre Zukunft in Europa sieht, zeigt das große Interesse der Schülerinnen und Schüler an Unterrichtsmaterial zu dem Thema. Mehr als 200 Schulen aus ganz Österreich haben sich schon bei der Initiative "Europa macht Schule" angemeldet, die von Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer aus Anlaß der EU-Ratspräsidentschaft 1998 gestartet wurde. Bis Mitte Februar 1998 können noch Projektvorschläge eingereicht werden.

Die Vertretungen des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission in Wien können sich der Anfragen nach Informationen kaum erwehren. "Es vergeht kein Tag, an dem nicht eine Schule anruft und um inhaltliche Unterstützung bittet. "Das ist ein deutliches Signal für das große Interesse der Jugend an Europa", sagt Mag. Michael Reinprecht vom Informationsbüro des Europäischen Parlaments. Sein Büro hat mehrere Broschüren zu diesem Thema herausgebracht und organisiert im Rahmen von "Euroscola" Schülerreisen nach Brüssel und Straßburg.

Aber auch andere Institutionen wie die Euro-Initiative der Bundesregierung, die Volkswirtschaftliche Gesellschaft oder der Europäische Erzieherbund bieten Unterrichtsmaterial und weitergehende Informationen zu aktuellen Europa-Themen an. Die Oesterreichische Nationalbank hat aufwendige Lehrmaterialien eigens für Schulen produziert, um den EURO plastisch näherzubringen. Das Österreichische Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum bereitet sogar eine eigene CD-Rom vor.

Ziel der Initiative "Europa macht Schule" ist es, daß die Jugendlichen kritisch an die Fragen herangehen und ihre eigenen Zukunftsperspektiven entwickeln , erläutern die Koordinatoren vom Österreichischen Kultur-Service (OKS), Mag. Nicoletta Blacher und Peter Hamm. Die Öffnung der Schule trage mit dazu bei, daß sich die Jugendlichen auch in Europa umsehen wollen. Die politischen Grenzen früherer Generationen würden von den Schülerinnen und Schülern kaum mehr wahrgenommen. Der Grund liege darin, daß die Jugendkultur international sei und viele Schüler schon sehr früh direkte Eindrücke von anderen Ländern sammeln könnten.

Preise und Projektgelder im Wert von einer Million Schilling
Die Aktion "Europa macht Schule" gliedert sich in die drei Wettbewerbe "Erinnern und Gestalten", "Konflikte lösen - Frieden schaffen" und "Zukunft ohne Grenzen". Im Rahmen der Aktion sind Klassenreisen, Sachpreise und Projektgelder im Wert von über einer Million Schilling zu gewinnen. Aus allen Bundesländern haben sich Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen und Schultypen angemeldet. Da die Projektthemen sehr offen und teilweise frei wählbar sind, können die unterschiedlichsten Interessen und Neigungen der Jugendlichen in die Wettbewerbe einfließen.

Zum Projektwettbewerb "Erinnern und Gestalten" haben 93 Schulen Konzepte eingereicht. 50 davon wurden von einer Vorjury ausgewählt und werden bei der Realisierung beraten und auch finanziell unterstützt. Sie werden gemeinsam mit ausländischen Partnerschulen kreative Zugänge zum Themenbereich "kulturelles Erbe Europas" erarbeiten. Das Themenspektrum dabei reicht von der Erforschung der Jugendsprache über die Neuinstrumentierung der Bundeshymne bis zur Erschaffung virtueller Museen oder der Veränderung eines Bergdorfes zur Tourismusstadt.

Für den Wettbewerb "Konflikte lösen - Frieden schaffen" gibt es bereits 100 Voranmeldungen. Bis 2. März (Einsendeschluß) können noch weitere Schulen kreative Konfliktlösungen und Modelle für eine Kultur des Friedens einreichen. Die bisher eingelangten Konzepte beinhalten z.B. ein "Konfliktlösungsprodukt", daß mit Hilfe eines Designers entwickeln wird, oder schulstufenübergreifende Projekte, die Konfliktlösungsstrategien über Ausstellungen, Workshops und Interviews erarbeiten.

60 Schulen nehmen am gemeinsam mit den Europäischen Parlament durchgeführten Bewerb "Zukunft ohne Grenzen" teil, der das Hauptaugenmerk auf politische Themen legt. Besonders interessieren die Schüler/innen in diesem Bewerb aktuelle Themen wie z.B. die gemeinsame Währung EURO, Jugendkultur in Europa und die Informationsgesellschaft.

Informationen:
BMUK, Minoritenplatz 5, 1014 Wien, MR Mag. Ernst Popp, Tel: 01/53120-2560, Fax: 01/53120-2207, E-Mail: ernst.popp@bmuk.gv.at

Erinnern und Gestalten: Peter Hamm, ÖKS, Tel: 01/5235781-25, Fax: 01/5238933, E-Mail: peter.hamm@blackboard.at, Konflikte lösen - Frieden schaffen: Mag. Nicoletta Blacher, ÖKS, Tel: 01/5235781-23, Fax: 01/5238933, E-Mail: nica.blacher@blackboard.at
Zukunft ohne Grenzen: Mag. Jochen Noack, Temmel & Seywald, Tel: 01/402 48 51, Fax: 01/402 48 51-18, E-Mail: noack@temmel-seywald.at (Ende)
Aussender: Projektbüro "Was Europa bewegt" (bm:bwk)
Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Wendy, email: <A HREF=mailto:wendy@temmel-seywald.at>wendy@temmel-seywald.at</A>, Tel.
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