pte20090609014 in Business
IWF-Goldverkäufe lassen Rohstoffpreis kalt
Erlöse sollen in umstrittene Kredite für Dritte-Welt-Länder fließen
Washington (pte014/09.06.2009/11:00)
Die geplanten Goldverkäufe des Internationalen Währungsfonds (IWF) http://www.imf.org zur Finanzierung günstiger Kredite für arme Länder dürften keinen oder nur geringen Einfluss auf die Preisentwicklung des Rohstoffs nehmen. Händler hatten damit spekuliert, dass hinter den Veräußerungen nicht nur die Aktion "Gold für die Dritte Welt", sondern darüber hinaus eine offensive Maßnahme gegen den hohen Goldpreis steckt. "Ob die Verkäufe Einfluss auf die Preisentwicklung nehmen, hängt davon ab, wie das Gold in den Markt gebracht wird. Bei einem langfristigen und marktschonenden Verkauf sind keine Auswirkungen zu erwarten", erklärt Michael Blumenroth, Rohstoffhändler bei der Deutschen Bank http://www.deutsche-bank.de , im Gespräch mit pressetext. Eine Veräußerung der über 400 Tonnen bzw. knapp 13 Mio. Unzen an nur einem Tag würde der Markt hingegen nicht verkraften.
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