pte20110321012 in Business
Iran nimmt anonyme Web-Aktivisten ins Visier
Behörden legen Tor-Netzwerk lahm - User könnten identifiziert werden
Teheran (pte012/21.03.2011/11:02)
Internet-Aktivisten im Iran sind erneut ins Visier der Staatsgewalt geraten. Die Behörden in Teheran haben ihre Technologien zur Überwachung der Online-Kommunikation dabei mittlerweile deutlich verbessert. Sie haben es offenbar sogar geschafft, das weltweit bekannte Tor-Netzwerk für iranische User vorübergehend unzugänglich zu machen, berichtet der Telegraph. Mit dem Programm können Anwender im Web anonym surfen, ohne Spuren wie die eigene IP-Adresse zu hinterlassen, die eine Verfolgung ermöglichen würden. Nun hat der Iran womöglich doch einen Weg gefunden, die Identität der Oppositionellen zu entlarven.
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