pts20000310006 in Business
Interunfall verdoppelt Gewinn und Dividende
Prämienwachstum um 2,13 % auf 8,7 Milliarden Schilling gestiegen, 1,9 Milliarden Schilling Stille Reserven im Immobilienbereich
Wien (pts006/10.03.2000/10:15)
Die Interunfall Versicherung AG kann auf eine überaus erfreuliche Jahresbilanz für 1999 verweisen. Die verrechneten Prämien konnten insgesamt um 2,13 % auf rund 8,7 Milliarden Schilling gesteigert werden. Im direkten Geschäft wurde der leichte Rückgang in der Schaden- und Unfallversicherung auf 5,9 Milliarden Schilling (-0,97 %) durch die Steigerung der Krankenversicherung um 2,82 % auf 396 Millionen Schilling und vor allem durch das ungebrochene Wachstum in der Lebensversicherung um 13,24 % auf 2,2 Milliarden Schilling mehr als ausgeglichen.Der Jahresgewinn der Interunfall Versicherung AG konnte von 60,6 Millionen Schilling (1998) auf 120,7 Millionen Schilling (1999), das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 175,6 Millionen (1998) auf 410,2 Millionen Schilling (1999) gesteigert werden. Neben strafferem Kostenmanagement sind diese Steigerungen das Ergebnis der realisierten Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen (vor allem Verkauf der max.mobil-Anteile).
Aufgrund des äußerst positiven Jahresergebnisses wird der Hauptversammlung am 12.4.2000 eine Dividende von 40,-- Schilling pro Stückaktie vorgeschlagen. Insgesamt werden voraussichtlich 120 Millionen Schilling für das Geschäftsjahr 1999 (1998: 60 Millionen Schilling) ausgeschüttet werden.
Personenversicherungen im Trend
Das Bewusstsein für persönliche Vorsorge ist bei Frau und Herrn Österreicher weiter im Steigen. Eine deutliche Geschäftsausweitung von 2,8 % auf 395,8 Millionen Schilling konnte bei den Krankenversicherungen verzeichnet werden. Die Entwicklung in dieser Sparte signalisiert nach Jahren der Stagnation eine besonders positive Trendumkehr.
Die Interunfall wird durch Produktinnovationen dem Gesundheits-Trend gerecht werden und ihren Kunden im Jahr 2000 ein entsprechendes Wellness-, Fitness- und Gesundheitsvorsorge-Produkt anbieten.
Die Finanzdienstleistungen und die vielfältigen Formen der Lebensversicherung - z.B. Pensionsvorsorge, variable Tarife und Fondsgebundene Lebensversicherung - verzeichnen weiterhin hohe Zuwachsraten. Obwohl eine große Anzahl abreifender Verträge zu verzeichnen war, wurde ein sehr erfreulicher Prämienzuwachs im Ausmaß von 13,2 % auf 2,2 Milliarden Schilling bei den Lebensversicherungen erzielt. Vor allem die Fondsgebundene Lebensversicherung wird immer mehr als attraktive Anlageform entdeckt. Bis zum Jahresende 1999 erzielte die Interunfall mit Fondsgebundenen Lebensversicherungen (FLV) Prämieneinnahmen im Ausmaß von fast 230 Millionen Schilling. Das sind bereits 11 % des gesamten Prämienaufkommens der Interunfall im Bereich Leben (zum Vergleich: der Anteil der FLV am gesamten Prämienaufkommen in der Sparte Leben des Versicherungsmarktes beträgt 7 %).
1,9 Milliarden Schilling Stille Reserven im Immobilienbereich
Die Kapitalanlagen der Interunfall Versicherung betrugen per 31. Dezember 1999 insgesamt rund 28,6 Milliarden Schilling. Gegenüber dem Jahresende 1998 bedeutet dies einen Zuwachs um 4,14 %. Erstmals sind in den Bilanzen der österreichischen Versicherungsunternehmen nun auch die Stillen Reserven im Immobilienbereich auszuweisen. Bei der Interunfall repräsentierten die Grundstücke und Bauten per
31. Dezember 1999 einen Verkehrswert von 3,9 Milliarden Schilling. Gegenüber den Buchwerten in Höhe von 2,0 Milliarden Schilling betragen die Stillen Reserven im Immobilienbereich somit 1,9 Milliarden Schilling. Die Bewertung dieser Kapitalanlagen erfolgte gemäß der Empfehlung des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs.
Ziel: Ergebnisorientiertes Wachstum
Mit der Erarbeitung der "Offensiv-Strategie" wurden 1999 die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Interunfall in Österreich gestellt. Die Umsetzung der Offensiv-Strategie ab 2000 bringt eine Neuausrichtung der Interunfall, mit der eine weitere Verbesserung bei Ertrag, Qualität und Marktleistung angestrebt wird. Durch Bündelung von Stärken und Kapazitäten der Interunfall und ihrer Schwestergesellschaft Generali Versicherung wird die Interunfall auch weiterhin zu den fünf führenden Versicherern in Österreich gehören.
In den meisten Bundesländern bilden die beiden Unternehmen bereits heute die stärkste Serviceeinheit für 2,2 Millionen Versicherungskunden und können dadurch das dichteste Kundendienstnetz der österreichischen Versicherungswirtschaft anbieten.
Bündelung von Kapazitäten
Die ersten Umsetzungsschritte der Offensiv-Strategie betrafen Anfang 2000 die Bildung gemeinsamer Regionaldirektionen für die Marken Interunfall und Generali. Neben gemeinsamen Service-Einheiten in diesen Regionaldirektionen bleiben Vertrieb und "Underwriting" der Interunfall und der Generali Versicherung getrennt. "Mit unserer Offensive sind wir Trendsetter in der österreichischen Versicherungswirtschaft", so
Dr. Peer.
Der 1. Jänner 2000 war auch der Start für Synergieprojekte, von denen insbesondere Großkunden in der Industrie und Makler-Partner profitieren: Im Rahmen ihrer "Offensiv-Strategie" integrieren die beiden Unternehmen bei gleichzeitiger Stärkung der jeweiligen Marke ihre Individualversicherungsbereiche (Feuer, Technische Versicherungen, Allgemeine Haftpflicht, Transport, Multinationale Geschäfte). Wesentlich größere Service-Einheiten, mehr kompetente Ansprechpartner, ein umfassenderes Angebot multinationaler Deckungskonzepte sowie höhere Kapazitäten in der internationalen Rückversicherung sind die unmittelbaren Vorteile für Kunden und Makler-Partner der integrierten Bereiche. "Wir bündeln unsere Kräfte, unser Know-how und unsere Kapazitäten in diesen Bereichen, um noch höhere Qualität und effizientere Marktleistungen erbringen zu können," betont Dr. Peer. "Unabhängig davon werden wir auch in weiteren Bereichen, insbesondere in der Versicherungstechnik und im Kundenservice, Synergien nutzen. Dadurch wird sich die Interunfall auch im nächsten Jahrtausend erfolgreich behaupten", avisiert Dr. Peer. (Ende)
| Aussender: | Interunfall Versicherung AG |
| Ansprechpartner: | Karin Kreutzer |
| Tel.: | 01/53401-2480 |
| E-Mail: | karin.kreutzer@generali.at |
| Website: | www.interunfall.at |
