pte20030411004 in Forschung
Internationaler SMS-Versand scheitert oft an Verträgen
Verbindungsgebühren als Selbstschutz gegen Spam-Nachrichten
Wien (pte004/11.04.2003/08:05)
Wenn SMS-Nachrichten aus dem Ausland zurzeit nicht ihren Bestimmungsort erreichen, liegt das zumeist an den fehlenden Vereinbarungen zu den "Interconnection Fees" zwischen den Mobilfunkanbietern. In Österreich wurden die Verbindungsgebühren für SMS zwischen den einzelnen Gesellschaften im Oktober des vergangenen Jahres eingeführt. International verfolgen die österreichischen Anbieter allerdings unterschiedliche Vorgangsweisen. Am konsequentesten geht dabei die mobilkom http://www.mobilkom.at vor. So blockiert der größte österreichische Mobilfunker zurzeit SMS von 126 Anbietern, vor allem aus Asien, Afrika und Osteuropa. Roamende mobilkom-Teilnehmer sind allerdings von dieser Maßnahme nicht betroffen. Ihre SMS nach Hause werden weiterhin durchgestellt. "Wir schließen laufend neue Verträge ab", erklärte Pressesprecherin Ursula Novotny gegenüber pressetext.austria. "Die klassischen Urlaubs- und Geschäftsländer sind bereits abgedeckt." Problematisch bleibt zum Beispiel der Empfang von SMS aus Russland, wo zurzeit keiner der Provider eine Vereinbarung mit der mobilkom hat. Verhandlungen sind allerdings im Laufen und Novotny erwartet die ersten Abschlüsse in den kommenden Wochen
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