pts19991109023 in Business
Instandhaltung auf einen Blick
"Anlagenbaum" mit Fotos oder Zeichnungen erlaubt rasches Erfassen des Ist-Zustandes
Linz (pte) (pts023/09.11.1999/14:00)
"Alle Informationen auf einen Blick" verspricht eine von der Linzer Softwarefirma Huber Computer http://hubercomputer.co.at bzw. http://www.hcdv.at entwickelte Instandhaltungssoftware. Das Programm wendet sich ganz an Windows geübte User und zeigt die Strukturen im Explorer-Look als Anlagenbaum. Mittels Drag & Drop können ganze Anlagenteile hin- und hergeschoben werden. Ein vom Forschungsförderungsfonds gefördertes Tool, die so genannte Digi-Kamera, erlaubt es darüber hinaus, grafisch in der Anlagenstruktur zu navigieren.Am Beginn der Softwareentwicklung stand eine Kooperation mit der Voest-Alpine Stahl Linz (VASL) http://www.voest.at . Die VASL war auf der Suche nach einem Instandhaltungssystem, das sich durch einfache Bedienbarkeit, grafische Darstellung der Anlagenstrukturen und übersichtliche Darstellung der notwendigen Reparaturarbeiten auszeichnen sollte. 1996 gründeten schließlich VASL und Huber Computer eine Entwicklungsgemeinschaft zur Schaffung einer Instandhaltungslösung.
Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die HCinst genannte Instandhaltungssoftware. Hervorstechendes Merkmal von HCinst ist die grafische Manipulation der Anlagenstrukturen. Nach der Erfassung bzw. Übernahme der Stammdaten von bestehenden Systemen kann die unstrukturiert vorliegende Anlagenstruktur durch Drag & Drop-Verschiebungen neu angepasst werden. Ähnlich dem Windows-Explorer wird die Anlage dabei in Baumform dargestellt.
Über einen eigenen Menüpunkt oder durch einen Doppelklick auf die Anlagenstruktur öffnet der User die Anlagen-Stammdatenmaske, wo alle wesentlichen Messwerte der betreffenden Anlage erfasst sind. Die Zustandsübersicht der Anlagen bildet schließlich den Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten im System. Hier werden alle wichtigen Informationen auf einen Blick dargestellt, von dieser Maske geht auch die Erfassung der aufgetretenen Störungen aus. Eine spezielle Funktion stellt die grafische Darstellung der "To Do - Liste" dar: Hier erhält man Auskunft, für welche Anlagen bzw. Anlagenteile Aufträge abzuarbeiten sind, bzw. wie dringlich diese Arbeiten erledigt werden müssen.
Jeder Anlage bzw. jedem Anlagenteil kann das Programm Wartungspläne zuordnen. So kann etwa festgelegt werden, dass bestimmte Wartungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, z.B. alle vier Wochen, erledigt werden. Der User kann auch bestimmen, dass bestimmte Aufträge abhängig von einem Messwert generiert werden. Dann wird etwa bei Erreichen einer gewissen Anzahl von Betriebsstunden oder Produktzahlen automatisch eine Wartung beauftragt.
Huber Computer wurde 1991 gegründet und ist auf Individual- und Standard-Software, Beratung und Schulung spezialisiert. 1995 erhielt die Firma die ISO 9001-Zertifizierung http://www.oeqs.at , ein eigenes Qualitätssicherungssystem wurde entwickelt. Alle Projekte werden auf dieser Basis abgewickelt.
Das Unternehmen:
Huber Computer Datenverarbeitung GmbH
Wiener Straße 131, 4020 Linz
Tel.: 0732 / 3334 - 700
Ansprechpartner: Mag. Engelbert Wassermayr
Mitarbeiter (Mitte 1999): 55
Umsatz (Plan 1999): ca. ATS 50 Millionen (Ende)
| Aussender: | ITTI: Informationstransfer für neue Technologien und Innovationen |
| Ansprechpartner: | Georg Panovsky |
| Tel.: | 01-4061522-46 |
| E-Mail: | panovsky@pressetext.at |
| Website: | www.fff.co.at/ |
