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pte20220114003 Medien/Kommunikation, Medizin/Wellness

Instagram: Prominente bewerben Ungesundes

3.065 gepostete Fotos analysiert - Viele Produkte dürften nicht einmal gezeigt werden


Zucker: Influencer preisen gern Süßes an (Foto: Bruno/Germany, pixabay.com)
Zucker: Influencer preisen gern Süßes an (Foto: Bruno/Germany, pixabay.com)

Chicago (pte003/14.01.2022/06:10) -

Prominente Influencer, die namentlich nicht genannt werden, sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche sich falsch ernähren, dick werden und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Das behauptet eine Studie von Forschern der University of Chicago https://www.uchicago.edu/">https://www.uchicago.edu/. Sie untersuchten die Inhaltsstoffe von Speisen, Snacks und Getränken, die von Prominenten auf der Social-Media-Plattform Instagram gepostet wurden. Der Anteil an ungesunden Nahrungsmitteln lag bei 87 Prozent aller Posts, bei Getränken waren es sogar 89,5 Prozent.

[b]Empfehlungen vor allem von den Prominenten selbst[/b]

Der Großteil der Empfehlungen in den Jahren 2019 und 2020 stammte von den Prominenten selbst, nicht aus Werbebotschaften, die bei ihnen geschaltet worden waren. Die Forscher fanden heraus, dass Prominente am liebsten Süßigkeiten und Alkohol empfehlen. Auf diese Weise könnten ungesunde Ernährungsgewohnheiten für Kinder normal werden.

[b]Influencer sollten eher für Gesundes werben[/b]

Einer der Autoren der Studie, Professor Bradley Turnwald, schrieb: „Prominente haben natürlich das Recht, Speisen und Getränke nach Belieben in ihren persönlichen sozialen Medien zu veröffentlichen." Angesichts der breiten Anhängerschaft von Prominenten gebe es jedoch die Möglichkeit, dass sie ihre Anhänger so beeinflussen, dass sie sich eher für eine gesunde Ernährung entschließen. Das müssten die Influencer gewissermaßen vorleben.

Die Forscher analysierten 3065 Fotos von Speisen und Getränken, die von 181 Prominenten auf Instagram gepostet wurden, die insgesamt 5,7 Milliarden Follower hatten. Popsänger priesen eher zuckerhaltige Getränke an, während berühmte Männer dazu neigten, härter Getränke wie Tequila zu präsentieren. Musiker bevorzugten bei ihren Anpreisungen ungesunde Getränke, bei Nahrungsmitteln konnten keine Trends ermittelt werden,

[b]Bewertung mit einem Lebensmittel-Index[/b]

Jeder Artikel wurde mit dem britischen Nutrient Profile Index (NPI) bewertet, einem System, das Produkte nach ihrem Einfluss auf die Gesundheit bewertet. Der Index, dessen Bewertung von Null bis 100 reicht, berücksichtigt die Mengen an Zucker, Salz, Fett, Ballaststoffen und Proteinen, wobei höhere Werte als gesünder angesehen werden.

Die Autoren betonten, dass nach den britischen Werberichtlinien Lebensmittel mit NPI-Werten unter 64 und Getränke mit Werten unter 70 als ungesund gelten und im Fernsehen für junge Menschen nicht beworben werden dürfen.

[b]Fettleibigkeit ist ein großes Problem[/b]

Fettleibigkeit bei Kindern ist in Großbritannien, den USA und in vielen anderen Ländern ein massives Problem, wobei bis zu einem Drittel der Jugendlichen in den beiden genannten Ländern als übergewichtig gelten.

(Ende)
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