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pte20190617018 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Instagram geht gegen Hacking-Angriffe vor

Neues Sicherheitsprozedere soll Nutzer schützen, deren Accounts gekapert worden sind


Instagram: Plattform schützt Profile vor Angriffen (Foto: pixabay.com/StockSnap)
Instagram: Plattform schützt Profile vor Angriffen (Foto: pixabay.com/StockSnap)

San Francisco (pte018/17.06.2019/11:30) - Die Social-Media-Plattform Instagram http://instagram.com testet derzeit einen Prozess zur schnelleren Wiederherstellung gehackter Accounts. Bei dem neuen Ansatz wird der User nach unterschiedlichen Informationen, wie der ursprünglichen E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, gefragt. Anschließend wird ein sechsstelliger Code an jene Kontaktinformation gesendet, die der Nutzer ausgewählt hat.

Besonderer Schutz

Bis jetzt war das Prozedere etwas umständlicher: Nutzer mussten auf eine E-Mail warten oder ein Suppport-Formular ausfüllen, um etwas gegen Hacking-Agriffe zu unternehmen. Nun dient ein sechsstelliger Code dazu, das Profil wiederherzustellen. Zudem verhindert Instagram, dass Hacker E-Mail- oder Telefonnummern-Codes nutzen, um das Konto von einem anderen Gerät zu übernehmen.

Die neue Methode stellt laut Instagram sicher, dass der Nutzer sein Konto auch wiederherstellen kann, wenn ein Eindringling den Benutzernamen oder die Kontaktdaten geändert hat. Zu diesem Zweck bietet die Plattform einen besonderen Schutz, der dafür sorgen soll, dass ein Nutzername nach einer Kontoänderung für einen gewissen Zeitraum nicht beansprucht werden kann. Es steht noch nicht fest, wann das neue Prozedere zum Standard wird. Die Sperre des Benutzernamens ist bereits für alle Android-Benutzer verfügbar.

Aktuelle Problemlage

Das Ziel des neuen Wiederherstellungsprozesses besteht darin, ein Konto vollständig innerhalb der App wiederherstellen zu können, anstatt sich auf das Sicherheits-Team verlassen zu müssen. Die mangelnde Sicherheit von Instagram-Konten war in letzter Zeit ein vieldiskutierter Punkt, da es immer wieder freigelegte Passwörter und Hacking-Versuche gab. Genau hier soll der neue Ansatz entgegenwirken.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Carolina Schmolmüller
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