pte20090401034 in Business
Insolvenzverfahren: Qimonda beendet Produktion
Auslagerung von Mitarbeitern in Transfergesellschaften vorgesehen
Dresden/München/Wien (pte034/01.04.2009/13:55)
Für den aufgrund des Preisverfalls und der allgemeinen Wirtschaftskrise massiv ins Wanken geratenen Speicherchipriesen Qimonda http://www.qimonda.de hat das Amtsgericht München heute, Mittwoch, das Insolvenzverfahren eröffnet. Wie man bereits Mitte März dieses Jahres angekündigt hatte, wechselt ein Großteil der Mitarbeiter nun in Transfergesellschaften. Weil das Unternehmen mit Beginn des Insolvenzverfahrens die Löhne und Gehälter wieder selbst tragen muss, dafür jedoch die finanziellen Mittel derzeit nicht ausreichen, ruht nun erst einmal die Produktion. Mit der offiziellen Insolvenz ist nun der Fall eingetreten, den Branchenkenner bereits seit Monaten vorhergesagt hatten. Massive Überkapazitäten und ein Preisverfall haben das Unternehmen in den Ruin gestürzt. Nun müssen die meisten der 2.700 Beschäftigten am Standort Dresden und rund 1.100 Mitarbeiter in München ihre Schreibtische räumen.
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