pte19970906006 in Business
Innovationsmanagment: Neue Strukturen als Motor
Mit interdisziplinären Kernteams bis zur Markteinführung
München (pte006/06.09.1997/18:40)
Erfolgreich auf dem Markt ist nur, wer schnell auf die sich wandelnden Bedürfnisse reagiert und so über entstehende Trends sofort Bescheid weiß. Unabdingbar dafür ist ein Innovationsmanagement, das alle Strukturen, Prozesse und Entscheidungen innerhalb des Unternehmens einbezieht. Bei vielen Unternehmen liegt hier einiges im argen. Sie besitzen zwar neueste Technologien, um aber brancheneigene oder -übergreifende Technologien schnell zu erkennen und in marktfähige Produkte umsetzen zu können, müssen auch die betrieblichen Strukturen auf den neuesten Stand gebracht werden. Mitarbeiter des Frauenhofer-Instituts entwarfen ein flexibles Organisationskonzept, mit dem sich der Weg zum neuen Produkt deutlich verkürztDreh- und Angelpunkt dieses Konzepts sind Kernteams. Das ist ein Kreis fester Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing, Produktion, Forschung und Entwicklung. Diese Gruppe arbeitet von der ersten Marktstudie bis zu Markteinführung zusammen. Eventuell auftretende Schwierigkeiten, etwa bei der Frage nach der technischen Umsetzung einer Idee, können auf diese Weise im voraus ausgeräumt werden.
Die langfristige und projektübergreifende Zusammenarbeit erleichtert und beschleunigt die Abläufe, da durch die kontinuierliche Arbeit lange Einarbeitungs- und erklärungszeiten entfallen. Ergänzt werden diese Kernteams durch Arbeitsgruppen. Diese Arbeitsgruppen greifen neue Trends und Entwicklungen aus dem gesamten Umfeld des Unternehmens auf und bringen neue Ideen ein. Auch Anregungen durch Mitarbeiter der Firma finden Eingang.
Viele Unternehmen trennen nicht klar zwischen der Neuentwicklung und der Anpassung von Produkten und dem Tageseschäft. Eine Abkopplung schafft jedoch Freiräume für Innovation, in denen Produkte schneller entwickelt und angepaßt werden. Ein Unternehmen der Elektrobranche hat dieses Konzept erfolgreich eingesetzt: Durch die Umstrukturierung sank die Entwicklungszeit für Neuprodukte um mindestens 30 Prozent.
Weitere Informationen: Bertram E. König, A.Klostermeyer, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, Außenstelle im IGZ, Steinfeldstr.3, D-39179 Barleben Tel: +49-39203-816-42, Fax: +49-39203-816-19 (Ende)
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