pts20000518044 in Business
Innovationsassistenten machen Neuentwicklungen möglich
Oberösterreich finanziert Personalkosten
Linz (pts044/18.05.2000/15:00)
Eine positive Zwischenbilanz über das Projekt Innovationsassistenten hat die oberösterreichische Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) http://www.tmg.at gezogen: Das im Herbst 1998 gestartete Förderprogramm, mit dem das Land die Anstellung von Innovationsassistenten bei Klein- und Mittelbetrieben (KMU) unterstützt, habe gezeigt, dass die Unternehmen einen beträchtlichen Bedarf an Hilfestellung in diesem Bereich hätten. Die von den Firmen eingereichten Vorhaben hätten ohne diese Unterstützung nicht in Angriff genommen werden können.Bei den Innovationsassistenten handelt es sich meist um Absolventen von Fachhochschulen oder Universitäten, die unter Anleitung eines externen Beraters die Projektentwicklung bei KMUs unterstützen. "Mit Hilfe der Assistenten machen die meisten Unternehmen einen Quantensprung", sagt TMG-Projektleiter Heinz D. Schneider. Das Fördermodell orientiert sich an den für KMU typischen Problemen wie Ressourcen- und Qualifikationsengpässen. Die TMG ist seitens des Landes mit der Durchführung der Aktion betraut.
Das Förderprogramm "Innovationsassistenten/-berater für KMU" wurde von der oberösterreichischen Landesregierung vorerst für eine Pilotphase von drei Jahrgängen beschlossen. Über 70 KMU haben einen Antrag auf "Zuteilung" eines Assistenten gestellt, 20 davon wurden bereits in den ersten beiden Jahren ausgewählt, weitere zehn sollen im Juni dieses Jahres folgen. Das Land fördert die Anstellung der Assistenten für eine Projektzeit von maximal zwei Jahren. "Im 1. Jahr schießt das Land 50% zu den Bruttolohnkosten in Höhe von maximal 25.000 Schilling zu, im 2. Jahr werden 35% gefördert", sagt Schneider.
Die Assistenten arbeiten direkt im Betrieb an der Planung und Umsetzung des Innovationsvorhabens mit. Während der Projektdauer können sie auf die fachliche Unterstützung externer Berater zurückgreifen: So steht den Innovationsassistenten ein eigener Bildungsscheck im Wert von je 40.000 Schilling für zusätzliche Spezialausbildungen zur Kompetenzergänzung im Innovationsmanagement zur Verfügung. Darüber hinaus zahlt das Land die Basis-Ausbildung der Assistenten.
"Die bisher geförderten Projekte konzentrierten sich auf Prozess- und Produktinnovationen", berichtet Schneider. Die Effekte des Förderprogramms zeigten sich nicht nur in der Tatsache, dass keines der Unternehmen das eingereichte Vorhaben ohne diese Unterstützung in Angriff genommen hätte. Darüber hinaus hätte der Einsatz der Innovationsassistenten auch zu gestiegener Kompetenz geführt, was Methoden oder die Veränderung unternehmerischer Prozesse und Standards betreffe.
Das oberösterreichische Fördermodell findet international große Beachtung: So haben u.a. die Provinz Mailand und die Stadt Bremen, mit denen die TMG über ein gemeinsames EU-Projekt in Verbindung steht, Interesse gezeigt. Schneider: "Auch Förderstellen wie TINA-Brandenburg und die Investitionsbank Berlin haben sich für unser Programm interessiert." (Ende)
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