pte20090407026 in Business
ING und Commerzbank pokern um EU-Mrd.-Hilfen
Brüssel befürchtet Wettbewerbsverzerrungen und drängt auf Verkäufe
Brüssel/Frankfurt/München (pte026/07.04.2009/12:00)
Der niederländische Finanzriese ING und die deutsche Commerzbank erklären sich bereit, ihr gesamtes Portfolio an Tochtergesellschaften zu überprüfen, um mrd.-schwere Staatshilfen aus Brüssel zu bekommen. Einem Bericht der Financial Times Deutschland nach soll im Fall ING die Deutschlandtochter ING-Diba, die 6,7 Mio. Kunden betreut und größte Direktbank ist, zur Disposition stehen. Die wegen der Dresdner-Bank-Übernahme drastisch ins Wanken geratene Commerzbank hingegen erwägt eine Abspaltung vom Immobilienfinanzierer Eurohypo sowie den Ausstieg aus dem gesamten Osteuropa-Geschäft. Obwohl es gegenwärtig zwar Gespräche mit EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gibt, sei noch nichts final entschieden. Diese befürchtet, dass die 18,2 Mrd.-Euro-Bundeskapitalspritze zu Wettbewerbsverzerrungen führt.
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