pte20080213020 in Business
Infineon-Chef gesteht Patzer bei Qimonda ein
Analysten sehen Speicherchipkrise erst gegen Ende 2008 ausgestanden
München/Neubiberg/Taipeh (pte020/13.02.2008/12:10)
Im Zuge der geplanten Trennung von seiner angeschlagenen Unternehmenstochter Qimonda http://www.qimonda.de hat der deutsche Speicherchipgigant Infineon http://www.infineon.de nun erstmals Fehler eingeräumt. Wie Infineon-Chef Wolfgang Ziebart heute, Mittwoch, im Interview mit der Tageszeitung Die Welt sagte, "kann man kritisieren, dass wir nicht auf dem Höhepunkt des Speicherbooms verkauft haben". Trotzdem sei der Zeitpunkt des Börsengangs für Qimonda der richtige gewesen. Auch sei wünschenswert, eine Reduzierung der Anteile in einem boomenden Markt zu exekutieren, verdeutlicht der Manager weiter. Insider sehen die aktuelle Marktlage vor allem im preisgetriebenen DRAM-Segment als nach wie vor angespannt und gehen nicht von einer kurzfristigen Trendwende in diesem Segment aus.
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