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pte20080624030 in Business

Industrieländer pfeifen auf Korruptionsbekämpfung

Gesetzgebung häufig zu lasch - Deutschland trotz Siemens positiv


Berlin (pte030/24.06.2008/13:55)

Ein Großteil der Industrieländer versagen bei der Bekämpfung von Schmiergeldzahlungen an ausländische Entscheidungsträger und setzen OECD-Konventionen nicht entschlossen genug um. Wie die Financial Times Deutschland heute, Dienstag, unter Berufung auf eine Studie von Transparency International http://www.transparency.org berichtet, mangelt es vor allem Großbritannien, Kanada, Japan und Italien an einer effizienten Vorgehensweise gegen Korruption. Für die Erhebung wurden 34 der insgesamt 37 Länder untersucht, die sich der OECD-Konvention unterworfen haben. Die Bewertung orientierte sich dabei nach den Antikorruptions-Gesetzgebungen sowie der Zahl der nationalen Ermittlungen und Verurteilungen. "Siemens hat in Deutschland sicherlich für Aufregung gesorgt. Gleichzeitig stieg das Bewusstsein an hat in weitere Folge einen Compliance-Boom ausgelöst", so Transparency-International-Vorstandsmitglied Sebastian Wolf im Gespräch mit pressetext.

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