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pte20181012004 Unternehmen/Finanzen, Politik/Recht

Indien versinkt im Sumpf der Korruption

Fehlendes staatliches Durchgreifen sowie überbordende Bürokratie fördern Bestechung


Sonnenuntergang: Indien bleibt Schmiergeldland (Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de)
Sonnenuntergang: Indien bleibt Schmiergeldland (Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de)

Neu-Delhi (pte004/12.10.2018/06:15) - Zunehmende Bürokratie und Inkompetenz in indischen Amtsstuben haben dazu geführt, dass sich Korruption auf dem Subkontinent mittlerweile als probates Mittel im Verwaltungs- und Wirtschaftsleben etabliert hat - und das trotz Reformversprechen und einer Verschärfung der Strafen seitens der Regierung (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20140507004 ).

Wachsende Akzeptanz

Laut dem aktuellen "India Corruption Survey 2018" von Transparency International India http://transparency.org und LocalCircles http://localcircles.com bezahlen bereits 39 Prozent der Inder Bestechungsgelder in bar. Strohmänner oder eigens engagierte Geldboten werden in jedem vierten Bestechungsfall eingesetzt. Gefälligkeiten gegen Sachgüter kommen nur in einem von 100 Fällen zum Tragen und spielen kaum noch eine Rolle, wenn es um die zielgerichtete Bestechung von Amtsträgern und Entscheidern geht.

Die Akzeptanz, zur Herbeiführung amtlicher Entscheidungen auch auf das Mittel der Korruption zurückzugreifen, hat in der Bevölkerung Indiens zugenommen, wie die Analyse beklagt. Waren im Jahr 2017 noch 45 Prozent für Bestechung, so goutieren 2018 bereits 56 Prozent der Befragten Bestechung. Die Gründe für diese Zunahme sind vielfältig. Ganz oben sehen die Fachleute den Mangel an gezielten Gegenmaßnahmen vonseiten des indischen Staates.

Ohne Geld läuft nichts

Eine Zunahme der Korruption in Indien bedeutet jedoch nicht, dass die Übergabe von Geld generell in den Büros stattfindet. Zu sehr haben Überwachungskameras in vielen Amtsstuben zu einer gewissen Abschreckung geführt, wie die Studie ausweist. Lediglich 13 Prozent der befragten Inder gestehen ein, Bestechungsgelder in videoüberwachten Amtsstuben übergeben zu haben. Dort hingegen, wo nicht oder nur bedingt überwacht wird, waren es 31 Prozent.

Geschmiert wird vor allem dann, wenn es um Grundbucheinträge oder Registrierungsfragen von Immobilien (30 Prozent der Fälle) geht. Dahinter folgen Gefälligkeiten durch Polizei (25 Prozent der Fälle) und Gemeindebedienstete (18 Prozent der Fälle). Wie sehr das System reformiert gehört, zeigt sich auch daran, dass 36 Prozent der interviewten Inder Bestechung als einzigen Weg sehen, Anträge oder sonstige staatliche Aufgaben bearbeitet zu bekommen.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-313
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