pte20080620014 in Business
Immobilienkrise zieht Verhaftungswelle nach sich
FBI führte schon über 400 Festnahmen durch
New York (pte014/20.06.2008/11:40)
Die Krise mit Subprime-Krediten auf Immobilien hat in den USA zu einer regelrechten Verhaftungswelle geführt. Seit März nahm die US-Bundespolizei FBI bereits über 400 Personen fest. Allein seit vergangenem Mittwoch sei es zu rund 60 Verhaftungen gekommen, berichtet die Financial Times Deutschland. Den betroffenen Managern wird Betrug bei der Kreditvergabe vorgeworfen. Dadurch sei die Finanzkrise mit ausgelöst worden, die sich bei Finanzinstituten weltweit bisher durch Abschreibungen in Höhe von rund 260 Mrd. Euro äußerte. Unter den Verhafteten befinden sich Immobilienvermittler, Anwälte, Gutachter und Kreditverleiher, wie das FBI gestern, Donnerstag, mitteilte. Einkommens- und Vermögensangaben seien gefälscht und der Wert von Häusern zu hoch angegeben worden, um die Kreditvergabe zu ermöglichen.
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