pte20080306034 in Business
Illegale Geschenkannahme erschüttert Fidelity Investments
Finanzdienstleister gesteht Korruption ein und zahlt acht Mio. Dollar
New York/Wien (pte034/06.03.2008/13:55)
Die US-Fondsgesellschaft Fidelity Investments http://www.fidelity.com hat sich wegen unlauteren Geschenkannahmen von Wall-Street-Brokern zu einer Strafzahlung von acht Mio. Dollar entschlossen. Damit vergleicht sich das Unternehmen nach mehreren Jahren mit der US-Börsenaufsicht SEC. Konkret wird Fidelity Investments, allen voran Peter Lynch, der bis 1990 den Magellan-Fonds leitete, vorgeworfen, zusammen mit zwölf weiteren Angestellten Geschenke von Brokerhäusern angenommen zu haben, damit das Unternehmen seine täglich millionenschweren Wertpapiertransaktionen über diese abwickelt. Laut einem Bericht des Wall Street Journals soll es unter anderem um Karten für Santana- und U2-Konzerte, Besucherpässe für Ryder-Cup-Golfturniere sowie Concorde-Flüge gegangen sein.
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