pts19990928001 in Business
IC News: Neues über Wissensmanagement
"zum Thema:" Nr. 33, ab 28.9. im Internet
Graz (pts001/28.09.1999/07:00)
Schon die Bezeichnung "Wissensmanagement" führt ein klein wenig in die Irre. Die Frage, ob Wissen und intellektuelles Vermoegen (IC-Intellectual Capital) gemanagt, also kontrolliert werden kann, ist noch keineswegs entschieden. Vielmehr weisen die Probleme im Umgang mit der Entstehung und Weitergabe von Wissen und intellektuellem Vermoegen in Unternehmen in eine Zukunft, die vielleicht viel weniger von Zahlen und rationalen Strategien gepraegt sein wird als die Gegenwart. "zum Thema:" Nr. 33 befindet sich mit Berichten von der Londoner IC-Konferenz zur Frage des Wissensmanagements und der Messung des intellektuellen Vermoegens wieder einmal am "leading edge" der Zeit. Lesen Sie mehr unterhttp://www.zum-thema.com/archiv/index.html
* "Manche Probleme entstehen, weil Begriffe nicht praezise genug definiert werden"
Albrecht von Mueller unterscheidet zwischen Daten, Information und Wissen und sagt klar, dass das, was wir im Internet finden, Information ist, nicht Wissen. Ein aufrechter Wissensstoffwechsel ist wichtig fuer Unternehmen, sonst ist man schnell "braindead", meint von Mueller. Lesen Sie mehr unter
http://www.zum-thema.com/archiv/Mueller1.html
* "Die Fixierung der Topmanager auf Zahlen ist eine déformation professionelle"
Ursula Schneider vom Institut für Internationales Management an der Universitaet Graz sieht die Fixierung der Topmanager auf Zahlen als "déformation professionelle" und meint, durchaus auch ohne auskommen zu koennen. Waere da nicht die psychologische Verfasstheit der Entscheider, die sich ihre psychische Stabilitaet nach Entscheidungen durch entsprechende Zahlen absichern wollen. Dementsprechend sieht Schneider den groessten Nutzen von quantifiziertem intellektuellem Vermoegen in seiner Funktion als Lernhilfe für Manager. Lesen Sie mehr unter
http://www.zum-thema.com/archiv/Schneider5.html
* "Stillschweigend Angenommenes muss explizit gemacht werden"
Wesentlich mehr Enthusiasmus fuer Zahlen bringen Johan Roos und Kurt Ramin auf. Roos stellte seinen "Anticipator" auf der IC-Konferenz vor, und Ramin beschaeftigt sich mit internationalen Standards zur Messung von intellektuellem Vermoegen. Beide sind bestrebt, stillschweigend Angenommenes explizit zu machen. Was die Manager aus dem Bauch heraus bereits wissen, soll noch einmal fein saeuberlich auf Papier aufscheinen, damit unter anderem Investoren auch daran glauben. Lesen Sie mehr unter
http://www.zum-thema.com/archiv/Ramin1.html
Weiters stellt Dave Snowden in seinem oekologischen Modell indirekte Parameter der Messung von intellektuellem Vermoegen vor: die Netzwerkstaerke und die Innovationsfaehigkeit von Unternehmen. Zukunftsfaehig scheinen ihm nur jene Bestrebungen zur Messung von intellektuellem Vermoegen, die von der Komplexitaetstheorie oder der Lernfaehigkeit von Organisationen ausgehen.
Neben den Zahlenverliebten gibt es aber auch die Visionaere. Artur P. Schmidt und Otto e. Roessler zaehlen dazu, denn ihre Supermaschine Lampsacus soll wirklich alles koennen. Unter anderem auch die bessere Welt schaffen, in der alle Menschen den gleichen Zugang zu Wissen haben. Lesen Sie mehr unter
http://www.zum-thema.com/archiv/index.html
Ausserdem wurde die Seite mit den IC-Links erneuert und erweitert. Finden Sie mehr unter
http://www.zum-thema.com/docs/iclinks.html
Fuer das "zum Thema:"-Team, Christian Eigner, Christine Maitz, Franz Zuckriegl (Ende)
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