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pte20000229013 in Leben

Hygienerisiken bei Piercing können tödlich enden

Risiken sind Betroffenen oft nicht bekannt


Düsseldorf (pte013/29.02.2000/11:15)

Piercing, noch vor 20 Jahren nur Kreisen mit einer eher exzentrischen Lebensgestaltung bekannt, ist inzwischen zu einer in der Bevölkerung weit verbreiteten Modeerscheinung nahezu aller Altersgruppen und beider Geschlechter geworden. Dabei umfasst die Bandbreite des Piercing alle Körperregionen, dem Erfindungsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Leider sind vielen Piercern und nahezu allen Gepiercten die möglichen Komplikationen durch Piercing und seine exotischen Abkömmlinge wie Stapling, Branding oder die Implantation von Fremdmaterial unter Haut und Schleimhaut wenig oder nicht bekannt. Die Komplikationen reichen von Nervenschäden, gefährlichen Infektionen mit Funktions- und Narbenschäden von der Augenbraue bis in die Intimbereiche bis hin zu schweren allergischen Erscheinungen auf das verwendete Material. http://www.awmf-online.de/

Die häufigsten und gefährlichsten Komplikationen sind Infektionen mit durch Blut übertragbaren Viren wie die verschiedenen Hepatitis-Erreger oder HIV, aber auch durch gefährliche Bakterien, deren Übertragung durch Piercing nachgewiesen wurde. Hauptursachen derartig schwerwiegender, unter Umständen sogar tödlicher infektiöser Komplikationen sind massive Verstöße gegen Hygieneregeln, die von den Kunden, aber auch von den Piercern in der Regel entweder nicht erkannt oder vorsätzlich in Kauf genommen werden. Informationen: Wolfgang Müller, AWMF, E-Mail: awmf@uni-duesseldorf.de (idw) (Ende)
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