pte19990213006 in Business
Hochintensiver Ultraschall statt Skalpell
Exakte Fokussierung auf erkrankten Bereich möglich
London (pte) (pte006/13.02.1999/11:53)
Ein Bündel aus drei Ultraschallstrahlen wollen Forscher vom Londoner Imperial College http://www.doc.ic.ac.uk/ für feinste chirurgische Eingriffe nutzen. Dabei könne das "Schall-Skalpell" Gewebe mit einer Genauigkeit von einem halben Millimeter durchdringen. Besonders für Operationen von schwer zugänglichen Hirntumoren glauben die Wissenschaftler ihre Entwicklung einsetzen zu können. Gesundes Gewebe neben dem eigentlichen Zielpunkt werde mit dieser Methode nur wenig in Mitleidenschaft gezogen. Dafür sorge die Bündelung von insgesamt drei Strahlen. Ein Strahl allein trage nicht genug Energie, um überhaupt Gewebe zu zerstören. Erst durch die punktgenaue Fokussierung von drei Strahlen könne das Schall-Skalpell exakt auf den erkrankten Bereich beschränkt werden.
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