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pte20190619020 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Herzleiden nach Brustkrebstherapie möglich

Frauen nach Menopause stärker betroffen - Kardiologische Nachbesprechung wichtig


Frau: Brustkrebs wirkt sich umfassend aus (Foto: pixelio.de, Rainer Sturm)
Frau: Brustkrebs wirkt sich umfassend aus (Foto: pixelio.de, Rainer Sturm)

Pepper Pike/São Paulo (pte020/19.06.2019/10:30) - Dank fortgeschrittener Behandlungsmethoden ist die Wahrscheinlichkeit, eine Brustkrebserkrankung zu überleben, heute inzwischen hoch. Manche Theorien bringen laut einer Studie unter Beteiligung der Paulista State University http://www.fca.unesp.br jedoch ein höheres Risiko anderer Gesundheitsprobleme mit sich. Frauen nach der Menopause mit Brustkrebs verfügen laut den in "Menopause" veröffentlichten Ergebnissen über ein erhöhtes Risiko einer Herzerkrankung.

Risiko bis zu 30 Jahre danach

Eine Herz-Kreislauf-Erkrankung bleibt die Haupttodesursache bei Frauen nach der Menopause. Frauen, die gegen Brustkrebs behandelt wurden, verfügten laut der Studie über ein erhöhtes Risiko einer Herzerkrankung. Diese Auswirkung kann erst mehr als fünf Jahre nach der Strahlenbelastung auftreten. Das Risiko kann in der Folge bis zu 30 Jahren weiter bestehen.

Ziel der Studie war der Vergleich und die Bewertung der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen nach der Menopause, die Brustkrebs überlebt hatten. Die Daten wurden mit jenen von Frauen ohne Brustkrebs verglichen. Es zeigte sich, dass bei den Überlebenden ein deutlich erhöhter Zusammenhang mit metabolischem Syndrom, Diabetes, Arteriosklerose, Hypertriglyzeridämie und abdominaler Adipositas bestand. Diese Erkrankungen gelten als Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Leiden. Das Risiko eines Todes aufgrund dieser Erkrankungen erhöhte sich dabei in einem ähnlichen Ausmaß wie die Sterberaten aufgrund der Krebserkrankung.

Regelmäßige Untersuchungen

Eine Herzerkrankung tritt laut JoAnn Pinkerton, Geschäftsführerin der North American Menopause Society, bei Frauen, die gegen Brustkrebs behandelt wurden, häufiger auf. Verantwortlich dafür seien die Toxizität der Chemotherapie, die Strahlenbehandlung und der Einsatz von Aromatasehemmern, die die Östrogenwerte senken. Frauen sollten daher bei einer Brustkrebsdiagnose einen Termin bei einem Kardiologen machen und auch nach dem Ende der Krebsbehandlung weiter zu Nachuntersuchungen gehen.

(Ende)
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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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