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pte19971105001 in Business

Helicobacter-Erbgut entschlüsselt

Wissenschafter rücken der Volksseuche zu Leibe


Rockville/Maryland (pte) (pte001/05.11.1997/09:11)

Wissenschaftlern vom Institut für Genforschung in Rockville, Maryland (USA), gelang es vor kurzem, das Erbgut des Magenschleimhaut-Bakteriums Helicobacter pylori vollständig zu entschlüsseln. Auf das Konto dieses kleinen, schraubenförmigen Bakteriums geht fast jedes Zwölffingerdarmgeschwür, ferner etwa 70 Prozent aller Magengeschwüre und möglicherweise Magenkrebs. Schätzungsweise jeder zweite Österreicher hat sich mit dem Bakterium infiziert; allerdings kommt es nicht in jedem Fall zu schweren gesundheitlichen Folgen.

Durch die Entschlüsselung seiner ringförmig angeordneten 1,6 Millionen Basenpaare können neue Antibiotika gegen das Bakterium entwickelt werden. Das ist dringend nötig, weil es bereits die ersten Stämme gibt, die gegen herkömmliche Antibiotika resistent sind. Wie man neuerdings weiß, unterdrückt Helicobacter pylori die Magensäureproduktion durch die Belegzellen in der Magenschleimhaut. Dank der Erbgutentschlüsselung kennen die Forscher nun die molekularen Scheren, mit denen sich das Bakterium in die Magenschleimhaut schneidet und einnistet. [Quelle: Kosmos online]

* Geheimnis der Langlebigkeit *
Das Geheimnis der Langlebigkeit ist einfacher als gedacht: Eine Studie kommt zu dem Schluß, daß die Lebensspanne um ein Fünftel oder sogar um ein Viertel verlängert werden kann, wenn man eine ausgewogene Ernährung bevorzugt, sich regelmäßig körperlich betätigt und und Streß vermeidet. Doch das genetisch festgelegte Höchstalter von 130 Jahren kann auch bei extrem gesunder Lebensweise nicht überschritten werden. (New York Times)

* Brüste digital durch den Weltall *
Sollte ein Außerirdischer je Interesse daran haben, Erdlinge auszuspionieren, könnte er die NASA-Info-Satelliten anzapfen. Da bekäme er eine Menge zu sehen - auch Brustbilder amerikanischer Frauen. Denn momentan probieren die "Cleveland Clinic" und die Universität von Virginia (USA), Röntgenbilder von krebsverdächtigen Brüsten digital über die NASA-Satelliten zu Spezialkliniken zu funken, damit sie dort begutachtet werden können.

Schickt man Mammografien über Telefon-Leitungen, so dauert dies Stunden. Mit der Satellitenübertragung könnte ein komplettes Röntgenbild in Minuten beim Experten ankommen. Doch bevor der Außerirdische regelmäßig medizinische Schwarz-Weiss-Fotos anschauen kann, wird noch die Qualität der Übertragung getestet werden müssen. Schließlich ist es bei Mammografien äußerst wichtig, daß jedes Detail zu erkennen ist. Quelle: Newswise, http://www.newswise.com/articles/TELEMAM.CCF.html (Ende)
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