pts20051117023 in Business
HANNOVER Finanz Austria unterstützt Mut zu Management
Buy Outs und will Österreich als Industriestandort stärken
Wien (pts023/17.11.2005/11:00)
Das österreichische Beteiligungsunternehmen will zukünftig mehr Management Buy Outs bei Spin Offs aus Konzernen oder als Lösung für die Unternehmensnachfolge finanzieren und Manager auf dem Weg in die Selbständigkeit begleiten.Der HANNOVER Finanz Austria steht durch die Einbindung in die HANNOVER Finanz Gruppe eine starke Finanzkraft zur Verfügung. Neue institutionelle Investoren kamen 2005 zur Gruppe. Bis zu 50 Millionen Euro Eigenkapital kann HANNOVER Finanz Austria durch die Anbindung an die Gruppe pro mittelständischem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 20 bis 500 Millionen Euro zur Verfügung stellen. 250 Millionen Euro stehen derzeit für weitere Investitionen bereit. Die HANNOVER Finanz Austria hat derzeit 23 Millionen Euro investiert und ist heute über ihren österreichischen Fonds MFAG an acht heimischen Unternehmen beteiligt.
HANNOVER Finanz ermöglicht 2005 drei große MBOs in Deutschland und Österreich.
Aktuell hat die Gruppe - neben der österreichischen Schrack Energietechnik GmbH, deren Management das Unternehmen aus dem französischen Rexel Konzern gemeinsam mit der HANNOVER Finanz Gruppe kaufte - weitere MBOs ermöglicht. Dazu gehört die Laufsport-Fachhandelskette Runners Point, deren Management den Schritt in die Selbständigkeit wagte und sich von dem Konzern KarstadtQuelle AG löste. Ein weiteres großes Buy Projekt aus einem deutschen Konzern steht kurz vor dem Abschluss. HANNOVER Finanz Austria Geschäftsführer Martin Walka will den Mut zu Management Buy Outs unterstützen: "Jeder Management Buy Out bedeutet, dass die unternehmerische Führung im Lande bleibt und Unternehmen in ihrer meist mittelständischen Struktur eigenständig weiter entwickelt werden können." Zu oft ziehen österreichische Unternehmer den Verkauf an strategische Käufer - oft aus dem Ausland - vor. Österreich verliere dadurch wertvolle industrielle Kompetenz, so Walka weiter. Auch Harald Parapatits, seit Januar 2005 Mitglied der Geschäftsführung und erfahrener Investmanager, sieht einen großen Bedarf bei österreichischen Unternehmen.
Großes Potential für MBOs in Österreich
Laut der aktuellen Erhebung der European Venture Capital Association EVCA hinkt die Entwicklung des österreichischen Buy Out Marktes hinterher. "Gemeinsam mit mutigem Managern wollen wir einen Beitrag für den Unternehmensstandort Österreich leisten," so Walka, der sich auch als Vorstandsvorsitzender der AVCO Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation für den österreichischen Private Equity Markt und die Mittelstandsfinanzierung einsetzt. Andreas Schober, Geschäftsführer der HANNOVER Finanz Austria und gleichzeitig Vorstand der HANNOVER Finanz Gruppe, will die Aktivitäten in Österreich weiter ausbauen. "Für uns hat der österreichische Markt aufgrund der noch immer unterdurchschnittlichen Verbreitung von Private-Equity-Finanzierungen ein großes Potential. Das gilt für die Begleitung mittelständischer Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Expansionsideen, aber gerade auch für die Unterstützung von Management-Teams bei der Realisierung von Buy Out oder Buy In Transaktionen."
100 Tage Selbständigkeit für Schrack Energietechnik GmbH
Eine kürzlich erschienene Studie des Bundesverband deutscher Kapitalgesellschaften - German Private Equity and Venture Capital Association e. V. bestätigt die Erfahrung des HANNOVER Finanz Vorstands. Private Equity finanzierte Unternehmen sichern und schaffen mehr Arbeitsplätze als vergleichbare Unternehmen und wachsen schneller. Das gilt insbesondere für Unternehmer, die mit Hilfe eines Eigenkapitalpartners ihren MBO finanziert und den Schritt in die Selbständigkeit gewagt haben. Wilhelm Großeibl, Geschäftsführer der Schrack Energietechnik GmbH und seit August 2005 selbständig, sieht seinen Management Buy Out nach wie vor positiv: "Im Rahmen eines Management Buy Outs konnte ich gemeinsam mit zwei Geschäftsführungskollegen sowie 16 weiteren Führungskräften unseres Unternehmens die Schrack Energietechnik Gesellschaften von der französischen Rexel Gruppe übernehmen. Damit können wir den eigenständigen Weg der Schrack Energietechnik, den wir auch im Konzern immer verfolgt haben, nun noch besser umsetzen. Als drohende Alternative stand natürlich auch ein Verkauf an einen strategischen Investor zur Diskussion. Durch den gemeinsamen Erwerb des Unternehmens durch das Management und die HANNOVER Finanz Gruppe als unserem Eigenkapitalpartner können wir stabile und wachstumsorientierte Rahmenbedingungen sicherstellen."
Die 1979 gegründete HANNOVER Finanz Gruppe hat inzwischen über 26 Buy Outs erfolgreich ermöglicht und kumuliert über eine Milliarde Euro investiert. Rund 150 Projekte schloss das Beteiligungsunternehmen seit der Gründung erfolgreich ab. Das investierte Kapital der gesamten HANNOVER Finanz Gruppe beträgt derzeit 410 Millionen Euro. Das Portfolio umfasst 58 Unternehmen.
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