pte20090225030 in Business
Handelsschwund zwingt Börsen zu Fusionen
Aktien-Dauertief und Spekulantenflucht bringen Handelsplattformen in Zugzwang
London/Hamburg (pte030/25.02.2009/11:50)
Die zunehmende Abwanderung von Anlegern und Spekulanten aus den Finanzmärkten hat Handelsplätze weltweit unter Druck gebracht. Börsen und alternative Handelsplattformen wie Chi-X oder Turquoise werden angesichts der niedrigen Handelsvolumina zu Fusionen gezwungen, um die Finanzkrise zu überleben. Während die Märkte noch im vergangenen Jahr von den Kursschwankungen profitieren konnten (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080314015), steht nach einem Handelsblatt-Bericht 2009 eine Konsolidierungswelle bevor. In den vergangenen drei Monaten seien die europaweiten Handelsvolumina gegenüber dem Vorjahr bereits um durchschnittlich 40 Prozent eingeknickt. Darüber hinaus orientieren sich die Gebühren der Börsen meist am Aktienwert der gehandelten Papiere. Das krisenbedingte Dauertief der Wertpapierkurse setzt den Handelsplätzen daher doppelt zu.
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