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pte20260408002 in Business

Grün-Skepsis reduziert indirekt Öko-Kaufabsicht

Laut der Hiroshima University schwächen sich Informationssuche und Verantwortungsgefühl ab


"Greenwashing": Immer mehr Konsumenten ziehen sich zurück (Bild: ChatGPT/Dall-E)
"Greenwashing": Immer mehr Konsumenten ziehen sich zurück (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Higashihiroshima (pte002/08.04.2026/06:00)

Laut einer neuen Untersuchung der Hiroshima University senkt die Skepsis gegenüber Nachhaltigkeitsbehauptungen die Kaufabsicht potenzieller Kunden, indem sie die Informationssuche und das Verantwortungsgefühl abschwächen.

Leere Versprechungen

Laut Studienleiter Eunji Seo sind sich viele Verbraucher inzwischen des "Greenwashings" der Unternehmen bewusst und kennen dessen weite Verbreitung. Dies habe zu grüner Skepsis geführt: Verbraucher misstrauten den Nachhaltigkeitsversprechen von Unternehmen. Dieses Phänomen sei in jüngerer Zeit verstärkt Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden.

"Grüne Skepsis führt nicht einfach dazu, dass Verbraucher grüne Produkte direkt ablehnen. Vielmehr wirkt sie subtil, indem sie zwei zentrale Faktoren schwächt: die Bereitschaft zur Informationssuche und das erwartete Schuldgefühl. Skepsis kann also Engagement blockieren, statt es zu fördern", so Seo von der Hiroshima University.

Rückzug statt Prüfung

Die Studie zeigt laut Seo, dass grüne Skepsis häufig zu einem Rückzug statt zu genauerer Prüfung führt. Für die Praxis bedeutet das: Unternehmen sollten nicht nur überzeugen wollen, sondern vor allem Vertrauen schaffen - etwa durch transparente und überprüfbare Umweltinformationen und glaubwürdige Zertifizierungen durch unabhängige Dritte.

"Skepsis wirkt nicht wie ein 'Faktencheck-Motor', sondern eher wie eine psychologische Bremse. Sie reduziert die Bereitschaft der Verbraucher, sich überhaupt mit nachhaltigen Informationen auseinanderzusetzen", so der Wissenschaftler abschließend.

Unternehmen, die Greenwashing betreiben, um für Investoren, Kunden und Partner attraktiver zu erscheinen, erreichen laut einer Studie der Murdoch University zwar kurzfristig diese Ziele. Langfristig jedoch wird keine dauerhafte finanzielle Stabilität gewährleistet. Diese irreführende Marketing-Strategie zahle sich am Ende des Tages kaum aus, wie pressetext berichtete.

(Ende)
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