pts19980615017 in Business
Großes Interesse an Europathemen in der Schule
Zehn Schulen beim Europa-Wettbewerb "Zukunft ohne Grenzen" prämiert
Wien (pts017/15.06.1998/17:34)
Zehn Schulen aus fünf Bundesländern wurden am Montag im Parlament für ihre Projektarbeiten zum Thema "Zukunft ohne Grenzen" ausgezeichnet. Der Projektwettbewerb war Teil der Aktion "Europa macht Schule", die von Bundesministerin Elisabeth Gehrer anlässlich der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft ins Leben gerufen wurde und zu den größten Schulwettbewerben des Ministeriums zählt.Zur Preisverleihung haben Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer, Nationalratspräsident Dr. Heinz Fischer und Mag. Michael Reinprecht, der Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments für Österreich, die siegreichen Schülerinnen und Schüler aus Wien, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg und Tirol ins Parlament eingeladen, wo Geld- und Sachpreise im Wert von 200.000 Schilling übergeben wurden.
Für die zahlreichen Preise konnten das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die Firmen Microsoft, Netway und Nintendo als Sponsoren gewonnen werden.
Knapp 200 Schulen haben sich im Rahmen von "Europa macht Schule" engagiert. Beim Einzelwettbewerb "Zukunft ohne Grenzen" waren die Schüler dazu aufgerufen, sich mit politischen Themen der Europäischen Union auseinander zu setzen. 60 Schulen reichten dazu Arbeiten ein - die europäische Währung Euro war das am meisten behandelte Thema.
Gehrer: Schüler haben Vertrauen in europäische Zukunft
Die rege Teilnahme an der Aktion ist für die Unterrichtsministerin ein deutliches Zeichen dafür, dass "Europa" an den Schulen ein wichtiges Thema ist. "Insbesondere die große Anzahl der Euro-Projekte stimmt zuversichtlich, dass die Jugend von heute großes Vertrauen in die gemeinsame europäische Zukunft hat", so die Ministerin bei der Preisverleihung.
Die Schüler/innen hätten gezeigt, daß sie die Zukunft als positive Herausforderung sehen und das nächste Jahrhundert gestalten wollen. Gehrer: "Die eingereichten Projektarbeiten zeichnen sich durch hohe Professionalität und Motivation aus. Gerade anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft kann Österreich damit aufzeigen, welchen Stellenwert ein 'Europa ohne Grenzen' für die jungen Europabürger/innen von morgen hat."
Die Aktion "Europa macht Schule" wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. So findet am 25. Juni in Klagenfurt mit der Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs "Konflikte lösen - Frieden schaffen" ein weiterer Höhepunkt statt. Zur Bildungsministerkonferenz im Oktober werden ausgewählte Projekte in Wien und Baden bei der Abschlussveranstaltung von "Erinnern & Gestalten" vorgestellt.
* Übersicht der Preisträger "Zukunft ohne Grenzen" *
Die Bundeshandelsakademie aus Kirchdorf/Krems in Ober-österreich darf sich über den Hauptpreis - eine Klassenreise nach Brüssel - freuen. Die Schüler/innen der 4. Klasse haben eine eigene "Euro-Informationskampagne" ausgearbeitet und die Ergebnisse in zahlreichen oberösterreichischen und steirischen Schulen, in der oberösterreichischen Wirtschaftskammer, in der OÖ Arbeiterkammer sowie in den vier Banken ihrer Gemeinde präsentiert.
Die weiteren vier Hauptpreise im Wert von je 10.000 Schilling gehen an Schulen in Linz, Wien und Köflach.
Drei Schüler/innen des BRG Landwiedstraße in Linz wurden für einen Animationsfilm mit dem Titel "Europa" ausgezeichnet, in dem ein Schilling auf die Suche nach Freunden geht. Die Gewinner des TGM Wexstraße in Wien - ebenfalls drei Schüler - entwickelten einen attraktiven Euro-Informationskoffer für verschiedene Schulstufen.
Die 7. B-Klasse des Bundesrealgymnasiums Köflach in der Steiermark kreierte eine mehrsprachige CD-Rom zu Fragen der künftigen Ausbildungs- und Beschäftigungspolitik in Europa. Fünf Schüler/innen der Rudolf Steiner Schule in Wien 23. wurden für ihr Ausstellungsprojekt zum Thema "Europabürgerschaft - Europäische Identität" und für ihr praktisches Modell eines Europäischen Jugendzentrums mit 10.000 Schilling belohnt.
Multimedia-Pakete gewannen der IV. Lehrgang der HLMB Hallein in Salzburg für ein EURO-Projekt, die 2.C-Klasse der Hauptschule 2 in Wels/Pernau (OÖ) für die Entwicklung einer EURO-Uhr mit Umrechnungsfunktion, der IV. Jahrgang a der HBLWB Schrödingerstraße in Graz für ihre Bearbeitung und Aufführung des antiken Dramas "Antigone", die 4.A-Klasse der Hauptschule Weiz III in der Steiermark für ihr EURO-Videoprojekt und die HTL Anichstraße in Innsbruck für ihr Projekt "Alternative Energien".
15 weitere Schulen erhielten Anerkennungspreise.
http://www.bmuvie.gv.at/fsbildg.htm
Information: MR Mag. Ernst Popp, Bundesministerium für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten, Minoritenplatz 5, 1010 Wien, Tel. 01/53120-2560
Bildmaterial und weitere Informationen: Mag. Jochen Noack, Temmel und Seywald, Josefstädter Straße 44, 1080 Wien, Tel. 01/402 48 51, Fax DW 18 (Ende)
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