pte20081129007 in Forschung
Grafikkarten beschleunigen Strömungssimulationen
Günstige Alternative zu Supercomputern für Wissenschaftler
München/Wien (pte007/29.11.2008/13:40)
Eine Arbeit am Lehrstuhl für Aerodynamik der Technischen Universität München (TUM) http://www.tum.de hat gezeigt, dass Grafikprozessoren (GPUs) numerische Strömungssimulationen deutlich beschleunigen und somit eine interessante, kostengünstige Alternative zu klassischen Supercomputern darstellen. Schon mit einer Mittelkasse-Grafikkarte konnten Berechnungen mit siebenfacher Geschwindigkeit durchgeführt werden. Mithilfe von "Tesla"-Karten aus dem Hause Nvidia und der Programmiersprache "CUDA" will man an der TUM den Faktor 40 erreichen. Im HPC-Bereich (High Performance Computing) wird allgemein verstärkt darauf gesetzt, nicht nur klassische CPUs zu nutzen. Der Trend geht in Richtung Hybrid-Systeme.
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