pte20090331021 in Business
GM-Chef kassiert zum Abschied 20 Mio. Dollar
Fehlende Verantwortung kritisiert - Nachfolger bekommt 60 Tage Zeit
Detroit/Washington/Düsseldorf (pte021/31.03.2009/11:40)
Der auf Druck des Weißen Hauses zurückgetretene General-Motors-Chef Rick Wagoner bekommt trotz einer verfehlten Konzernpolitik Pensionsansprüche von rund 20 Mio. Dollar. Wie US-Medien berichten, will man trotz der gezahlten Rekordsumme aber nicht von einem "goldenen Handschlag" sprechen. Vielmehr gehe es um vertraglich fixierte Rentenansprüche und andere Kompensationen, auf die Wagoner nach 32 Jahren bei dem angeschlagenen US-Automobilkonzern Anspruch habe, teilte eine Sprecherin in der Nacht auf heute, Dienstag, mit. Nach den Boni-Manager-Zahlungen des US-Versicherers AIG wird die Diskussion um unverhältnismäßige Geldgeschenke damit aufs Neue angefacht (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090319022/). Wagoner hatte GM mit einem Fokus auf Spritfresser und Rekordverlusten über 80 Mrd. Dollar an den Rand des Zusammenbruchs geführt.
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