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pte20190424021 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Gifte von Bakterien und Pilzen in E-Zigaretten

Unter anderem Asthma auslösende Substanzen wie Endotoxin und Glucan sind weitverbreitet


E-Zigarette: Gesundheitsbelastung hoch (Foto: pixelio.de, Jürgen Weidlich)
E-Zigarette: Gesundheitsbelastung hoch (Foto: pixelio.de, Jürgen Weidlich)

Boston (pte021/24.04.2019/12:30) - Populäre Produkte, die in den USA für E-Zigaretten verkauft werden, sind laut einer Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health http://hsph.harvard.edu mit Giften von Bakterien und Pilzen verunreinigt. Die Forscher haben 75 Produkte für die einmalige Nutzung sowie Liquids zum Nachfüllen untersucht. Ergebnis: 27 Prozent enthielten Spuren von Endotoxin, einem mikrobiellen Erreger, der bei gramnegativen Bakterien vorkommt. 81 Prozent enthielten Spuren von Glucan, das in den Zellwänden der meisten Pilze enthalten ist.

Tabak, Mentol, Frucht und Co

Der Kontakt mit diesen Toxinen wurde bereits mit einer ganzen Reihe an gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Dazu gehören Asthma, eine Verringerung der Lungenfunktion und Entzündungen. Die Forscher haben 37 Cigalikes und 38 Liquids zum Nachfüllen der zehn in den USA am meisten verkauften Marken ausgewählt. Die Produkte wurden in vier verschiedene Geschmackskategorien aufgeteilt: Tabak, Mentol, Frucht und andere. Alle Produkte wurden auf das Vorhandensein von Endotoxin und Glucan untersucht.

Mit 23 Prozent enthielten 17 der 75 Produkte Konzentrationen von Endotoxin. Bei 81 Prozent, 61 von 75 Produkten, konnte Glucan festgestellt werden. Die weitere Analyse hat ergeben, dass die Kartuschen eine 3,2-fach höhere Glucan-Konzentration enthielten als die Liquids. Diese Konzentration war auch bei den Geschmacksrichtungen Tabak und Menthol erhöht.

Kontaminierte Watte vermutet

Die Belastung mit Endotoxinen war bei Produkten mit Fruchtgeschmack höher. Das weist darauf hin, dass die Rohstoffe, die bei der Herstellung eingesetzt wurden, eine Quelle der mikrobiellen Kontamination sein könnten. Laut den Forschern kann die Verunreinigung der Produkte bei jedem Herstellungsschritt während der Produktion der Wirkstoffe oder des fertigen Produkts stattgefunden haben. Sie vermuten, dass die Watte, die in den Kartuschen der E-Zigaretten verwendet wird, eine mögliche Quelle der Verunreinigung sein könnte.

Es ist bekannt, dass Endotoxin und Glucan hier enthalten sind. Die Nutzung von E-Zigaretten hat in den vergangenen Jahren in den USA stetig zugenommen. Betroffen sind vor allem Schüler. Schätzungen gehen davon aus, dass 2018 mehr als drei Mio. Highschool-Schüler E-Zigaretten genutzt haben. 2011 waren es noch 220.000. Die Forschungsergebnisse wurden in "Environmental Health Perspectives" veröffentlicht.

(Ende)
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