pte20260304021 in Business

Geschäftsklima der Autoindustrie hellt sich auf

Indikator des ifo Instituts stieg von minus 19,1 Punkten im Januar auf nunmehr minus 15,6 Zähler


Neuwagen: Deutsche Automobilindustrie atmet etwas auf (Foto: pixabay.com, wal_172619_II)
Neuwagen: Deutsche Automobilindustrie atmet etwas auf (Foto: pixabay.com, wal_172619_II)

München (pte021/04.03.2026/13:50)

Die zarte Erhoung der deutschen Wirtschaft erreicht nun auch die Automobilindustrie. So hat sich das Geschäftsklima in der zuletzt stark gebeutelten Branche im Februar erneut verbessert, wie das ifo Institut heute, Mittwoch, berichtet. Der Indikator stieg von minus 19,1 Punkten im Januar auf nunmehr minus 15,6 Zähler.

Nachfrage aus der EU

Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage zwar deutlich besser als im Vormonat; die Geschäftserwartungen fallen dagegen etwas schlechter aus. "Die Nachfrage aus dem EU-Raum - vor allem nach Elektrofahrzeugen - wirkt für die deutsche Autoindustrie weiterhin als stützende Kraft", kommentiert ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl die Ergebnisse.

Die Auftragsbücher der Unternehmen füllen sich laut der Umfrage wieder stärker und für die kommenden Monate erwarten die Unternehmen bessere Geschäfte im Ausland. Die ifo-Exporterwartungen stiegen auf 10,8 Punkte, nach 8,5 Zählern im Januar. Die wachsende Beliebtheit von E-Autos dürfte der treibende Faktor sein, mutmaßt das Forschungsinstitut.

Immer mehr E-Autos

"Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pkw mit reinem Elektroantrieb hat zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Mio. Fahrzeugen überschritten", so Wölfl. Das besagt die Bestandszählung des Kraftfahrt-Bundesamtes. Nach den Zahlen der Außenhandelsstatistik hat die Branche in Deutschland 2025 über 40 Mrd. Euro durch den weltweiten Export an Elektro-Pkw erwirtschaftet; das waren 6,5 Prozent mehr als 2024.

(Ende)
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