pte20081031023 in Business
Gerüchte um Staatseinstieg bei der Commerzbank
"Mikadospiel" könnte sich auflockern - Anleger strafen Aktie trotzdem ab
Frankfurt am Main (pte023/31.10.2008/13:36)
Im Zuge der Finanzmarktkapriolen scheint die Commerzbank als zweitgrößte deutsche Bank nun die Hilfe des staatlichen Rettungsfonds annehmen zu wollen. Wie Reuters heute, Freitag, unter Berufung auf involvierte Unternehmenskreise berichtet, werde der Aufsichtsrat auf der für Dienstag vorgesehenen Sitzung mit Vorstandschef Martin Blessing über eine Teilnahme am 480 Mrd. Euro schweren Hilfsfonds beraten. Kommt es tatsächlich zu einer Entscheidung, dass man Staatsgelder annehmen will, bekäme die Regierung damit ein Mitspracherecht an der Geschäftspolitik des Instituts. Neben der internationalen Finanzmarktkrise belastet die Bank der Dresdner-Kauf (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080901012) sowie das Engagement in Island. Aber auch die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers schlägt negativ zu Buche.
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