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pte20080526017 in Leben

Genvariante schützt gegen alkoholverursachten Mundkrebs

Geringeres Risiko dank bestimmter Formen der Alkoholhydrogenase


Lyon (pte017/26.05.2008/10:40)

Warum manche Menschen, die zu viel Alkohol konsumieren, an Mund- und Halskrebs erkranken und andere wiederum nicht, versuchen Forscher der International Agency for Research on Cancer http://www.iarc.fr mit Sitz in Lyon zu klären. Erste Untersuchungen zeigen, dass das Vorhandensein von bestimmten Varianten des körpereigenen Enzyms Alkoholhydrogenase (ADH) offenbar für die unterschiedlichen gesundheitlichen Folgen des Alkoholkonsums verantwortlich zeichnen. Personen, die diese beiden ADH-Formen besäßen, könnten den Alkohol demnach viel schneller in ungefährliche Stoff abbauen, sodass Zellen im Hals- und Mundraum weniger Schaden zugefügt werden kann.

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