pte20070604007 in Leben
Gentherapie als Alternative zur Behandlung von Impotenz
Erste Tests mit Patienten vielversprechend verlaufen
Pittsburgh (pte007/04.06.2007/08:05)
Wissenschafter der University of Pittsburgh http://www.medschool.pitt.edu sind einer Gentherapie gegen erektile Dysfunktionen einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Nicht alle Formen von erektiler Dysfunktion sprechen auf eine Medikation an. Dazu gehört zum Beispiel eine durch die Schädigung der Nerven nach einer Prostatakrebsoperation verursachte Impotenz. Das Team um Joseph Glorioso testete eine experimentelle Form der Gentherapie an Ratten, die aufgrund eines Nervenschadens impotent waren. Das Herpes-Simplex-Virus wurde als Träger benutzt, um entweder das Gen GDNF oder Neurturin einzusetzen. Beide Gene helfen das Nervenwachstum zu fördern. Die behandelten Tiere wiesen eine deutliche Besserung auf und erreichten nach vier Wochen wieder eine normale Penisfunktion. Die Ergebnisse mehrerer Studien wurden auf dem zehnten Jahrestreffen der American Society of Gene Therapy http://www.asgt.org der Öffentlichkeit präsentiert.
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