pte20071023017 in Leben
Gene beeinflussen Essensvorlieben
Erziehung und soziales Umfeld weniger wichtig als bisher angenommen
London (pte017/23.10.2007/11:10)
Unsere Vorlieben und Abneigungen beim Essen könnten stärker genetisch bedingt sein als bisher angenommen. Wissenschaftler des King's College London http://www.kcl.ac.uk haben die Essgewohnheiten von Tausenden Zwillingspaaren untersucht. Eineiige Zwillinge verfügten viel eher über ähnliche Vorlieben wie etwa für Kaffee und Knoblauch. Diese Erkenntnis legt nahe, dass Geschmack vererbt sein könnte. Das bedeutet aber auch, dass Ernährungssünden aus der Kindheit schwerer zu überwinden sind als bisher angenommen. Eineiige Zwillinge verfügen über den gleichen genetischen Aufbau. Der Vergleich mit zweieiigen Zwillingen ermöglicht herauszufinden, welche Eigenschaften natürlich sind und welche anerzogen. Details der Studie wurden in Twin Research and Human Genetics veröffentlicht.
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