pte20080221036 in Leben
Gen-Fährte der menschlichen Besiedlung untersucht
Unterschiede zwischen Afroamerikanern und weißen US-Amerikanern
Washington/Tübingen (pte036/21.02.2008/13:55)
Jene Menschen, die vor mehr als 30.000 Jahren von Afrika aus aufgebrochen sind, um erstmalig Europa zu besiedeln, haben offenbar Spuren in den Genen der heutigen Europäer hinterlassen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Ein internationales Forscherteam hat mehr als 10.000 Gen-Sequenzen von 15 Afroamerikanern und 20 US-Amerikanern europäischer Abstammung untersucht und dabei interessante Feststellungen gemacht: Die Afroamerikaner weisen mehr genetische Variationen auf, die europäischen US-Amerikaner hingegen mehr Variationen, die wahrscheinlich die Funktion von Proteinen beeinflussen.
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