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pts19991104011 in Business

Gemeinsames Forschungsprojekt zum Thema Kleben

Ziel ist die Schaffung eines eigenen Kompetenzzentrums


Wien (pts011/04.11.1999/11:00)

Die Vereinigung der kooperativen Forschungsinstitute Österreichs - Austrian Cooperative Research (ACR) http://www.acr.at - hat unter dem Titel "Verklebung von Oberflächen mit unterschiedlichen Oberflächenzuständen" ein neues Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Die ACR führt das Projekt gemeinsam mit vier seiner Mitglieder, der Holzforschung Austria (HFA) http://www.holzforschung.at , dem Österreichischen Forschungsinstitut für Chemie und Technik (ÖFI) http://www.oefi-vienna.at , dem Österreichischen Textilinstitut (ÖTI) http://www.oeti.at und der Schweißtechnische Zentralanstalt (SZA) sowie Partnern aus der Wirtschaft durch.

Neben der finanziellen Unterstützung durch die Industriepartner wird das Forschungsvorhaben vom "Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft" (FFF), der die Hälfte der Kosten übernimmt, finanziell unterstützt. http://www.telecom.at/fff/

Das langfristige Ziel ist die Schaffung eines Kompetenzzentrums zum Thema Kleben. Das gemeinschaftliche Forschungsprojekt der ACR soll in diesem ökonomisch und ökologisch wichtigen Bereich neue Technologien erschließen. Die in diesem Projekt erarbeiteten Forschungsergebnisse werden dann auch den Klein- und Mittelbetrieben über die kooperativen Forschungsinstitute zugänglich gemacht. Neben der großen wirtschaftlichen Bedeutung dieser Zukunftstechnologie ist auch die umwelttechnische Relevanz hervor zu heben.

Klebstoffe und modernste Klebetechnologien haben einen beachtlichen Entwicklungsstand erreicht. Von Seiten der Klebstoffhersteller wurde viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit geleistet. Bisherige Arbeiten konzentrierten sich überwiegend auf einwandfrei saubere und/oder physikalisch oder chemisch vorbehandelte Oberflächen. In der Praxis wird ein solcher Idealzustand jedoch selten erreicht. Der zumeist negative Einfluss von Verschmutzung, Feuchtigkeit, Alterungsvorgänge u.a. wurde bisher noch nicht eingehend untersucht. Der Zustand der Klebeflächen stellt aber im Hinblick auf die Langzeitbeständigkeit und auf die Wirtschaftlichkeit von Klebeverbindungen ein entscheidendes Kriterium dar.

Das ökonomische Hauptziel für die erzeugende und verarbeitende Industrie liegt in der wesentlichen Verringerung des prüftechnischen Aufwands gekoppelt mit einer höheren Anwendungssicherheit. Dadurch werden Lebensdauer und Nutzungserwartung für die Wirtschaft berechenbar.

Neue Technologien sind auch deshalb unbedingt erforderlich, weil bekannte und bewährte Vorbehandlungsmethoden schon heute und auch in Zukunft aus ökologischen Gründen nicht mehr verwendet werden können. Eine Verbesserung der Umweltverträglichkeit kann entweder durch eine verbesserte Vorbehandlung (wie z.B. durch den Einsatz von Laser oder Sandstrahlen mit chemisch behandeltem Strahlgut) oder durch die Verwendung von emissionsarmen Klebstoffen erzielt werden. (Ende)
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