pte20090416003 in Leben
Gehirn trennt Phantasie und Realität intuitiv
Persönliche Nähe lässt auch fiktive Personen real erscheinen
Leipzig (pte003/16.04.2009/06:10)
Ein spezieller Mechanismus erlaubt es dem menschlichen Gehirn, fiktive Inhalte intuitiv von realen zu unterscheiden. Das berichten Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften http://www.cbs.mpg.de im Wissenschaftsjournal PLoS ONE. Sie überprüften, wie der ständig ablaufende Spagat zwischen Realität und Fiktion vor sich geht. Dabei entdeckten sie, dass je nach Realitätsgehalt verschiedene Regionen der Großhirnrinde aktiviert werden. Die Unterscheidung wird dabei wesentlich davon bestimmt, wie nahe man persönlich zu einem Thema steht, so die Forscher.
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