Gehäusevibrationen verraten Handy-Gespräche
Radargestütztes Gerät von Forschern der Pennsylvania State University dechiffriert mittels KI
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Handy-Telefonat: Dialog lässt sich gezielt abhören (Foto: Ruediger Strohmeyer, pixabay.com)
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University Park (pte015/25.08.2025/11:30)
Forscher der Pennsylvania State University hören Handy-Gespräche über ein radargestütztes Gerät mit, das die Vibrationen, die durch die Dialoge auf dem Gehäuse des Mobilfunkgeräts entstehen, auffängt und mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) dechiffriert. Das Verfahren funktioniert den Experten nach bis zu einer Entfernung von drei Metern. Bisher lassen sich 60 Prozent der gesprochenen Wörter korrekt erfassen, heißt es.
Vibrationen entschlüsselbar
"Wenn wir ein Mobiltelefon nutzen, denken wir nicht an die Vibrationen, die durch den Lautsprecher auf das Gehäuse übertragen werden. Doch wir können diese Vibrationen mit Fernradargeräten erfassen und entschlüsseln", sagt Forscher Suryoday Basak. Der Doktorand und sein Betreuer Mahanth Gowda verwenden einen Millimeterwellen-Radarsensor, wie er in selbstfahrenden Autos, Bewegungsmeldern und 5G-Mobilfunknetzen eingesetzt wird.
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