pte20081017024 in Business
Fusion zwischen GM und Chrysler rückt näher
Einknickender Markt zwingt Autobauer zur Partnersuche
Detroit (pte024/17.10.2008/13:40)
Die beiden US-Autohersteller General Motors (GM) und Chrysler sind offenbar in Eile, ihre künftige Zusammenarbeit unter Dach und Fach zu bringen. Aufgrund der einbrechenden Nachfrage nach spritfressenden Fahrzeugen und zurückgehender Verkäufe beschleunigen die Konzerne ihre Fusionsgespräche. Wie das Wall Street Journal heute, Freitag, unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, soll der Zusammenschluss noch bis Ende Oktober vereinbart werden. Ob es tatsächlich zu der Fusion kommen wird, sei angesichts einer Forderung des Finanzinvestors Cerberus Capital Management allerdings noch fraglich. Während GM ein schwaches drittes Quartalsergebnis erwarte, neue Finanzierungsquellen erschließen und weitere 1.600 Stellen abbauen wolle, sei Chrysler auch in Gesprächen mit dem französischen Anbieter Renault und zum Verkauf von Teilen oder des Gesamtkonzerns bzw. zur Gründung von Allianzen bereit.
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