pte20080305004 in Leben
Frühkindliche Ereignisse beeinflussen das Altern
"Warum jemand länger lebt, hat nicht nur mit den Genen zu tun"
Innsbruck (pte004/05.03.2008/06:15)
"Warum jemand länger lebt, hat offensichtlich nicht nur mit den Genen zu tun. Vielmehr gibt es auch Hinweise darauf, dass im embryonalen Stadium oder in der frühen Jugend Ereignisse dafür mitverantwortlich sind", so die Immunologin Beatrix Grubeck-Loebenstein vom Institut für Biomedizinische Altersforschung (IBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften http://www.iba.oeaw.ac.at , im pressetext-Interview. Das IBA gehört zu den insgesamt 18 Forschungseinrichtungen, die bei dem LifeSpan-Projekt (pressetext berichtete http://www.pte.at/pte.mc?pte=080226002 ) mitarbeiten. "Gerade heute, in einer Zeit kontinuierlich steigender Lebenserwartung, in der das traditionelle Bild des Alterns als unvermeidlicher, nicht zu beeinflussender Bestandteil des biologischen Kreislaufs zunehmend ins Wanken gerät, ist ein umfassendes Verständnis der biologischen Gesetzmäßigkeiten aller beteiligten Prozesse von höchster Bedeutung", erklärt die Forscherin. Dazu gehöre auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Institute.
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