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pts20000203028 in Business

Forschungsförderungsgeld geht aus

FFF-Präsident Frantsits erwartet deutlichen Impuls von der neuen Regierung


Wien (pte) (pts028/03.02.2000/14:58)

Der Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF) http://www.fff.co.at hat 1999 779 Forschungs- und Innovationsprojekte österreichischer Unternehmen mit knapp 2,8 Mrd. Schilling unterstützt. Damit seien die FFF-Reserven weitgehend ausgeschöpft, unterstrich FFF-Präsident Werner Frantsits heute, Donnerstag, in Wien: "Ohne einen deutlichen Impuls in Richtung höherer Dotierung seitens der neuen Bundesregierung ist mit einem dramatischen Rückgang der Förderung zu rechnen."

Das Förderungsvolumen von 1999 bedeutet eine Steigerung des Barwertes der FFF-verwalteten Förderungen von 5,8 Prozent gegenüber 1998. Diese Steigerung sei zum Großteil durch eine "enorme zusätzliche Mithilfe aus dem Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank" möglich gewesen. http://www.nationalbank.at Die Fördermittel der Österreichischen Nationalbank stiegen 250 Mio. Schilling in 1999 von 116,6 Mio. Schilling in 1998 auf 361,5 Mio. Schilling. Weiters übernahm der Bund zum ersten Mal Haftungen für angenommene Darlehen für F&E-Projekte in der Höhe von knapp 700 Mio. Schilling. Zusätzlich sei aber einen Vorgriff auf künftige Förderungsrückflüsse notwendig, so Frantsits.

Der FFF benötige heuer 1,1 bis 1,2 Mrd. Schilling aus dem Bundesbudget. Damit wäre es möglich, die gleiche Prozentzahl der eingereichten Projekte wie im Vorjahr zu fördern. Die Ablehnungsquote 1999 lag bei 23,9 Prozent aller Projekte. Diese Summe sei das Minimum für 2000, wenn Konsens über die Erhöhung der Forschungsquote auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes bis 2005 weiter bestehe, betonte Frantsits. Der Präsident räumte aber ein, dass Versäumnisse in der Dotierung in den letzten zwei bis drei Jahren" die Situation für die neue Regierung erschweren könnten.

Von den 779 Antragstellern in 1999 haben 416 zum ersten Mal beim FFF eingereicht. Deutliche Steigerungen gegenüber 1998 gab es in den Förderungen für die Biowissenschaften (12,8 Prozent gegenüber 10,8 Prozent), und für österreichische Töchter von internationalen Konzernen (11,7 Prozent gegenüber 6,5 Prozent). Der einzige Bereich, der stark abgenommen hat, ist die Umwelttechnik. Der Boom in diesem Bereich sei jetzt vorbei, so Frantsits. Umwelttechnische Innovationen, die schon implementiert worden sind, werden jetzt jahrelang im Gang bleiben.

1999 wurden laut einer Untersuchung des FFF und der Arbeiterkammer (AK) 1.444 neue Arbeitsplätze durch Innovationsförderung geschaffen. Um diese Beschäftigungs-Effekte zu fördern und gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, hat der FFF 1999 gemeinsam mit der AK die Auszeichnung "Arbeitsplätze durch Innovation" geschaffen. In jedem Bundesland wurde ein Unternehmen ausgezeichnet, das einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung bestehender und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze geleistet hat. Der Bundessieger der Arbeitsplätze durch Innovation-Aktion wird im März gewählt. (Ende)
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