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Siemens AG Österreich

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Forschungs- und Entwicklungsoffensive bei Siemens Österreich

Innovationen als Brücken in die Zukunft


Wien (pts023/10.12.1999/11:00)

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) sind bei Siemens Österreich in der "Technologieschmiede" Programm- und Systementwicklung (PSE) konzentriert. Innerhalb der Siemens AG Österreich sind derzeit 3.538 Personen in der Forschung und Entwicklung tätig (Siemens Gruppe: 5.081 MitarbeiterInnen). Damit erhöhte sich der ohnehin schon überdurchschnittliche Anteil an F&E-Personal gegenüber dem Vorjahr um 165 Personen. Neben der weiteren Aufstockung der personellen Ressourcen wurde der F&E-Aufwand auf insgesamt 5,742 Mrd. Schilling (417,3 Mio. EUR) gesteigert - das sind um zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dies entspricht einer Zunahme der F&E-Investitionen um 41,3 Prozent in den letzten vier Jahren.

"Innovationen bauen die Brücken für eine erfolgreiche Unternehmenszukunft. Sie sind auch der Garant für sichere Arbeitsplätze und eine wesentliche Voraussetzung für neue Jobs. Eine offensive Investitionspolitik stärkt unsere Wettbewerbsposition, erschließt neue Märkte und dokumentiert unsere hohe Innovationskraft. Die Marktnähe der entwickelten Produkte und Dienstleistungen steht dabei immer im Zentrum", so Dipl.-Ing. Albert Hochleitner, Generaldirektor der Siemens AG Österreich.

PSE: Rot-weiß-rote Kompetenz für weltweite Telekommunikationsprojekte
Dank der technologischen Spitzenposition der PSE in allen Geschäftsfeldern konnte die Gesamtleistung abermals deutlich (um +11,9 Prozent) auf 5,524 Mrd. Schilling (401,4 Mio. EUR) ausgebaut werden. Die Spezialisten der PSE - die MitarbeiterInnenzahl beläuft sich auf 3.376 Personen - liefern einzigartiges Know-How zu den Themen Telekommunikation, Mobilfunk und Internet: Insgesamt sind bei der PSE 450 MitarbeiterInnen mit Mobilfunk-Aufgaben beschäftigt, ein 40-köpfiges Team arbeitet an der Vermittlungstechnik für den zukünftigen Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunication System), die die Datenübertragungsrate im Mobilfunk auf zwei Mbit/s erhöhen wird. Die ersten UMTS-Netze sollen bereits 2002 in Betrieb gehen. Auf dem boomenden Markt der Web-basierten Technologien hat sich die PSE als weltweiter Partner für Produkt- und Systementwicklungen etabliert.

Im Geschäftszweig Intelligente Netze, dazu zählt etwa die Einführung neuer IN-Dienste für max.mobil., baute die PSE ihre Position als wesentliche Entwicklungsstätte für Produkte und Dienstleistungen weiter aus. Gemeinsam mit dem Elektronikwerk Wien und dem Bereich Information and Communication Products (ICP) wurden unter anderem eine Sprachfernsteuerung und die ID-Mouse entwickelt. Der in die Computermaus integrierte Sensor wird von einem Software-Modul im PC gesteuert und erkennt den Fingerabdruck der zugriffsberechtigten Person.

Medizin: Modernste Diagnosemethoden mit Technologie made by Siemens
Die in Kooperation mit dem Bereich Medizintechnik speziell für Krankenhäuser entwickelten IT-Vernetzungs- und Workflow-Systeme SIENET und Magic-SAS führten zu einer Reihe von Implementierungen, etwa in der Wagner-Jauregg-Nervenklinik oder im Landeskrankenhaus Vöcklabruck. Das Wiener Kaiser Franz Josef-Spital verfügt über das zur Zeit modernste Zentralröntgeninstitut (ZRI) Europas. Der Einsatz innovativer Kommunikations- und Informationstechnologien made by Siemens ermöglicht modernste, patientenschonende Diagnostik durch die durchgängige digitale Erstellung, Bearbeitung, Archivierung und Weiterleitung der Patienten-Befunde in Schrift und Bild.

Elektronikwerk Wien: Von der Produktidee zur High-Tech Fertigung
Das Elektronikwerk Wien (EWW), in dem die Elektronik-Fertigung der Siemens AG Österreich zusammengeführt ist, steigerte seinen wertmäßigen Output um 15,1 Prozent auf 3,132 Mrd. Schilling (227,6 Mio. EUR). Im größten Segment Automation & Drives (Stromrichter und -versorgungen) erreichte die Leistung 1,163 Mrd. Schilling (84,5 Mio. EUR). Umfangreiche Aufträge seitens der Telekom Austria und der alternativen Betreiber führten zusammen mit den Exporterfolgen im Siemens-Bereich Information and Communication Networks zu einer Ausweitung des Geschäftsvolumens auf 545 Mio. Schilling (39,6 Mio. EUR; +60 Prozent). In der Automobiltechnik sorgten die gute Konjunktur und der Ausbau der Marktstellung bei der Komfortelektronik für eine Leistungssteigerung um 24 Prozent auf 666 Mio. Schilling (48,4 Mio. EUR).

Verkehrstechnik: Erfolgreich mit Hochleistungs-Lok, ULF und im Export
Die konsequenten F&E-Tätigkeiten bei Siemens Österreich haben auch im Bereich der Verkehrstechnik einen außerordentlich hohen Auftragseingang sowie eine Steigerung des Umsatzes auf 2,169 Mrd. Schilling (157,6 Mio. EUR) gebracht. Die namhaftesten Projekte im Inland betreffen die Bestellung weiterer hundert Taurus-Hochleistungs-Lokomotiven (Wert: 6,3 Mrd. ATS; 485 Mio. EUR), von 30 dieselelektrischen Streckenloks und von Güterwagen und Waggons durch die ÖBB sowie die Lieferung von 34 ULF-Niederflurstraßenbahnen (weitere 47 Garnituren wurden abgerufen). Ebenso erfolgreich entwickelte sich der Export, wie Aufträge seitens der Griechischen Staatsbahn (106 Reisezugwagen), der Slowenischen Staatsbahn (30 S-Bahn-Züge und zehn elektronische Stellwerke in modernster SIMIS W-Technologie) sowie aus China (20 Drehstromlokomotiven) dokumentieren.

Mit einem auf über 2000 Fahrwerke erhöhten Produktionsvolumen pro Jahr wurde das Kompetenzzentrum Graz der Siemens SGP Verkehrstechnik GmbH (Umsatz: 5,078 Mrd. ATS; 369 Mio. EUR;) zur weltweit größten Fertigungsstätte für Drehgestelle. 84 Prozent der dort erzeugten Produkte waren für den Export bestimmt. (Ende)
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